Europäische Union

EU-Einreisestopp gilt nicht mehr für Israel

Israelis sollen schon bald wieder nach Europa reisen dürfen - auch für touristische Zwecke Foto: imago images/Michael Weber

Die Europäische Union hat heute ihren Mitgliedsstaaten empfohlen, die coronabedingten Einreisebeschränkungen für Israelis aufzuheben.

VORSCHRIFTEN »Nach Überprüfung im Rahmen der Empfehlung zur schrittweisen Aufhebung der vorübergehenden Beschränkungen für nicht-wesentliche Reisen in die EU hat der Rat die Liste der Länder, für die die Reisebeschränkungen aufgehoben werden sollten, aktualisiert und Israel hinzugefügt«, hieß es in einer Pressemitteilung des Rats.

Damit sind nun insgesamt acht Nicht-EU-Länder von den strengen Einreisevorschriften, die im Zuge der Corona-Pandemie in Europa verhängt wurden, ausgenommen. Neben Israel gehörten schon Australien, Neuseeland, Ruanda, Singapur, Südkorea und Thailand dazu.

Auch chinesische Staatsbürger sollen einreisen dürfen, vorbehaltlich der Anerkennung Pekings, dass EU-Bürger auch nach China reisen dürfen.

Die Empfehlung des Rates ist allerdings nicht rechtlich bindend, und es steht den 27 Mitgliedsstaaten frei, sie nicht umzusetzen und Beschränkungen des Reiseverkehrs aufrechtzuerhalten.

VORSCHLAG Die Kriterien zur Bestimmung der Drittländer, für die die derzeitige Reisebeschränkung aufgehoben werden sollte, wurden im Februar aktualisiert. Sie stützen sich vor allem auf das Infektionsgeschehen in den betreffenden Staaten. Die EU-Liste sicherer Länder wird alle zwei Wochen überprüft.

Ende vergangener Woche hatte die EU-Kommission einen Vorschlag vorgelegt, mit dem die derzeit geltenden Beschränkungen für sogenannte nicht-wesentliche Reisen gelockert werden sollen. Der Rat und das EU-Parlament müssen diesem Plan aber noch zustimmen. mth

Terror

Drahtzieher Iran?

Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen zu drei mutmaßlichen Anschlägen auf Synagogen übernommen

von Michael Thaidigsmann  08.12.2022

Weimar

Hinter jedem Baum ein Mensch

Institutionen und Vereine aus ganz Deutschland pflanzen weitere Bäume für das Gedenkprojekt »1000 Buchen«

 07.12.2022

Terrorismus

Josef Schuster: »Das Ausmaß dieses Netzwerkes ist erschütternd«

Der Zentralratspräsident sieht angesichts der Terrorvorwürfe gegen sogenannte Reichsbürger eine reale Gefahr von rechts

 08.12.2022 Aktualisiert

WM in Katar

Palästina-Fahne bei Marokko-Jubel

Nach ihrem Sieg über Spanien zeigten die marokkanischen Spieler nicht nur ihre eigene Nationalflagge

 08.12.2022 Aktualisiert

Abraham Geiger Kolleg

Schwere Vorwürfe

Vorläufiger Untersuchungsbericht beschreibt Fehlverhalten von Rabbiner Walter Homolka

von Detlef David Kauschke  07.12.2022 Aktualisiert

Berlin

Zentralrat: Juden und Muslime Brücke für Ukraine-Flüchtlinge

Josef Schuster betont Leistung der Gemeinden bei der Aufnahme der vielen Geflüchteten

 07.12.2022

USA

Regierung will Kampf gegen Antisemitismus verschärfen

Jüdische Vertreter sind zu einem Gespräch über Judenhass ins Weiße Haus eingeladen

 06.12.2022

Berlin

Mehr als zwei antisemitische Vorfälle pro Tag

Die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus hat ihre Zahlen für das erste Halbjahr 2022 veröffentlicht

 06.12.2022

Antisemitismus

»Sie nannten uns Mörder«

Tal Shorrer über seine negativen Erfahrungen als israelischer Reporter bei der Fußball-WM in Katar

von Joshua Schultheis  06.12.2022