Hamburg

Islamistische Judenhasser: Nächste Demo für Kalifat darf stattfinden

Am 27. April 2024 demonstrieren Islamisten in Hamburg für ein Kalifat. Foto: picture alliance/dpa

Die für Samstag geplante Demonstration des als extremistisch eingestuften Netzwerks »Muslim Interaktiv« in Hamburg darf stattfinden.

»Niemand will diese islamistische Szene hier auf den Straßen«, erklärte Hamburgs Innensenator Andy Grote (SPD) am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Die Politik stehe aber nicht über dem Recht.

Polizeipräsident Falk Schnabel sagte, die Versammlungsbehörde erwäge, »durch Auflagen die Forderung nach einem Kalifat in Deutschland in einer einschüchternden Art und Weise zu unterbinden«.

Bundesweite Kritik

Bereits am 27. April hatte das Netzwerk »Muslim Interaktiv« in Hamburg für ein Kalifat und die Scharia demonstriert und damit bundesweit für Kritik gesorgt.

Der Leiter der Schutzpolizei, Matthias Tresp, sagte, die Polizei werde am Samstag mit Dolmetschern und Islamwissenschaftlern vor Ort sein. Sie wolle von Demonstrierenden getätigte Äußerungen sofort inhaltlich einordnen, um gegebenenfalls schnell eingreifen zu können. Die Schwelle für eine Auflösung der Demo sei hoch, die Polizei werde das Geschehen aber im Blick haben.

Laut Tresp erwartet der Anmelder der Demonstration 500 bis 1000 Teilnehmer. Die Demonstration soll laut Polizei unter dem Motto »Demonstration gegen Zensur und Meinungsdiktat« stehen. epd

Meinung

Hoffentlich wird Viktor Orbán abgewählt

Am 12. April stehen in Ungarn Wahlen an. Unter seinem langjährigen Ministerpräsidenten ist das Land zu einem russischen U-Boot in der Europäischen Union geworden

von Joshua Schultheis  12.04.2026 Aktualisiert

Krieg

»Schlechte Nachrichten für Iran«: Friedensgespräche zwischen USA und Mullahs scheitern

Wie es nun weitergeht, ist unklar

von Gaby Mahlberg  12.04.2026

Beirut

Unruhe im Libanon: Protest gegen Gespräche mit Israel

Die libanesische Regierung hat seit langem Gespräche mit Israel gefordert. Nun soll es bald so weit sein. Anhänger der Terrormiliz Hisbollah gehen dagegen auf die Straße

 11.04.2026

Pakistan

USA und Iran verhandeln in Islamabad

Die Delegationen aus den USA und dem Iran sind mit langen Wunschlisten in die pakistanische Hauptstadt gekommen. Die Gespräche über ein dauerhaftes Ende des Iran-Kriegs versprechen, schwierig zu werden

 11.04.2026

Armin Laschet im Deutschlandfunk

»Jetzt kommt wieder Ihre Israelphobie«

Im Interview wies der CDU-Politiker mit harschen Worten DLF-Moderator Thielko Grieß zurecht, welcher zuvor Israel scharf kritisiert hatte

von Michael Thaidigsmann  10.04.2026

Washington

Warum jetzt? Melania Trumps rätselhafter Epstein-Auftritt

Melania Trump tritt kaum allein vor die Presse. Doch jetzt spricht sie über ein Thema, das ihr Ehemann so gern umschiffen wollte: den Epstein-Skandal

 10.04.2026

Beirut

Hisbollah-Chef: Machen weiter »bis zum letzten Atemzug«

Während die libanesische Regierung an Verhandlungen mit Israel arbeitet, zeigt sich die Hisbollah unbeeindruckt: Es sei nicht die Zeit, um Zugeständnisse zu machen, betont ihr Anführer

 10.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 10.04.2026

Kiew

Selenskyj: Haben Drohnen über Golfstaaten zerstört

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat die Ukraine Drohnenexperten in die Region geschickt. Dort hat Kiew laut Präsident Selenskyj seine Erfahrung in der Abwehr iranischer Drohnen demonstriert

 10.04.2026