Genf

IKRK bietet bei Rückführung der Geiseln Hilfe an

IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric Foto: picture alliance / Pacific Press

Das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) hat seine Unterstützung bei der Rückführung von Geiseln und Gefangenen im Rahmen der vereinbarten Feuerpause im Gaza-Krieg angeboten.

»Das zwischen Israel und der Hamas erzielte Waffenstillstandsabkommen muss einen Wendepunkt in zwei Jahren unvorstellbaren Grauens markieren«, sagte die IKRK-Präsidentin Mirjana Spoljaric in Genf. »Es bietet eine entscheidende Chance, Leben zu retten und Leid zu lindern.«

Die örtlichen IKRK-Teams seien auch bereit, bei der Rückführung menschlicher Überreste zu helfen, damit Familien in Würde um ihre Angehörigen trauern könnten. Auch den Transport und die Verteilung von Hilfsgütern im Gazastreifen könnten sie übernehmen.

Lesen Sie auch

»Die kommenden Tage sind entscheidend«, betonte Spoljaric. »Ich fordere die Parteien dringend auf, ihre Verpflichtungen einzuhalten. Die Freilassungsmaßnahmen müssen sicher und würdevoll durchgeführt werden. Die humanitäre Hilfe muss dringend wieder in vollem Umfang aufgenommen und sicher an die Menschen überall dort geliefert werden, wo sie sich befinden. Der Waffenstillstand muss halten. Leben hängen davon ab.«

Das IKRK war in den vergangenen zwei Jahren vor allem in Israel scharf kritisiert worden. Von den 251 Geiseln, die palästinensische Terroristen am 7. Oktober 2023 in Israel nahmen, besuchten Vertreter der Organisation nicht eine einzige. Das IKRK trat lediglich für Fahrten im Rahmen von Abkommen freigelassener Geiseln in Erscheinung. dpa/ja

Krieg

Iran lehnt Waffenstillstand ab mit Israel und den USA ab

Die Hintergründe

 06.04.2026

Krieg

»Oder ihr werdet in der Hölle landen, verrückte Bastarde!«

Der amerikanische Präsident droht Teheran mit wüsten Worten - und spricht ein vermeintlich letztes Ultimatum aus

 06.04.2026

Standpunkt

Die Militäroperation gegen das Mullah-Regime ist eine historische Chance

Ein Gastbeitrag von Roderich Kiesewetter, Bundestagsabgeordneter (CDU) und Mitglied des Auswärtigen Ausschusses

von Roderich Kiesewetter  06.04.2026 Aktualisiert

Extremismus

Die Linke und der Judenhass

Der »taz«-Journalist Nicholas Potter hat ein Buch über die Zusammenhänge zwischen Antisemitismus und Autoritarismus bei Teilen der Linken geschrieben. Ein Auszug

von Nicholas Potter  05.04.2026

Krieg

Trump gibt iranischer Führung Zeit bis Dienstagabend

Der US-Präsident hat der iranischen Führung mit heftigen Angriffen gedroht, sollte sie nicht einlenken

 05.04.2026

Botschafter Ron Prosor: Das Regime in Teheran steht mit dem Rücken zur Wand

Debatte

»Das wäre enorm wichtig, gerade für die vielen Kinder mit muslimischem Migrationshintergrund«

Israels Botschafter Ron Prosor spricht sich für Pflichtbesuche in KZ-Gedenkstätten aus

 05.04.2026

Krieg

Israel meldet Tötung eines weiteren Öl-Kommandeurs im Iran

Nach einem Angriff in Teheran spricht Israels Militär von einem »schweren Schlag gegen die wirtschaftlichen Grundlagen des iranischen Sicherheitsapparats«. Das steckt hinter dem Angriff

 05.04.2026

Krieg

Trump: Wir haben unseren Soldaten gerettet und in Sicherheit gebracht

Rettung wie in einem Hollywood-Film: US-Spezialeinheiten konnten den vermissten Offizier des abgeschossenen Kampfjets geborgen. Der US-Präsident schildert die riskante Mission mit dramatischen Worten

von Lars Nicolaysen  05.04.2026

Krieg

Bericht: USA greifen Suchort von vermisstem US-Soldaten an

Die Suche nach dem vermissten Besatzungsmitglied eines US-Kampfjets läuft auf Hochtouren. Jetzt werden aus dem Iran Luftangriffe in einer Gegend gemeldet, in dem sich der US-Soldat befinden soll

 05.04.2026