Diplomatie

Heiko Maas plant Reise nach Israel

Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) bei einer Rede im Bundestag am 19. Mai 2021 Foto: imago images/Christian Spicker

Vor dem Hintergrund des Dauerbeschusses Israels durch die Terrororganisation Hamas plant Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) eine Reise nach Israel und in die Palästinensischen Gebiete.

»Mein Plan ist, dass ich heute Nacht nach Israel fliege und Gespräche in Jerusalem und in Ramallah führe«, sagte Maas am Mittwoch in Berlin.

Er betonte aber, dass die Reise noch nicht 100-prozentig sicher sei, weil noch Abstimmungen mit beiden Seiten liefen.

BUNDESTAG Maas hatte sich zuvor noch einmal klar an die Seite Israels gestellt und im Bundestag den Raketenterror der islamistischen Hamas »auf das Allerschärfste« verurteilt. Israel habe das Recht und die Pflicht sich zu verteidigen, sagte er.

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Der Außenminister forderte einen sofortigen Stopp der Angriffe auf Israel, die Vereinbarung einer Waffenruhe und anschließend direkte Gespräche zwischen Israelis und Palästinensern über eine Lösung des Konflikts.

Eine solche Lösung müsse es beiden Seiten ermöglichen, selbstbestimmt zu leben. »Wir sind deshalb der festen Überzeugung, dass dies nur eine verhandelte Zwei-Staaten-Lösung sein kann.« dpa

Berlin

Erinnerung wachhalten, Kräfte bündeln

Außenminister Heiko Maas und sein US-Kollege Anthony Blinken besuchten gemeinsam das Holocaust-Mahnmal

von Katharina Schmidt-Hirschfelder  24.06.2021

Politik

»Strafmaß verschärfen«

Thomas Strobl über antisemitische Straftaten und israelfeindliche Versammlungen vor Synagogen

von Michael Thaidigsmann  24.06.2021

Einspruch!

Ein sichtbares Zeichen

Andreas Nachama begrüßt die Einrichtung eines Dokumentationszentrums zu Flucht und Vertreibung in Berlin

von Rabbiner Andreas Nachama  24.06.2021

Dokumentation

»Verantwortung übernehmen«

Auszüge aus den Reden zur Amtseinführung des Militärbundesrabbiners am 21. Juni 2021 in Leipzig

 24.06.2021

Meldungen

Flaggenverbot, Studie, Tatverdächtiger

Nachrichten aus der Politik

 24.06.2021

Militärrabbiner

»Ein starkes Signal«

Annegret Kramp-Karrenbauer über Seelsorge in der Bundeswehr, Führungskultur und Antisemitismus

von Michael Thaidigsmann  24.06.2021

Bundeswehr

»Die meisten haben nie jemanden getroffen, der jüdisch ist«

Judith Ederberg über das Tragen einer Uniform, Wissensdefizite bei Soldaten und einen Militärrabbiner als Ansprechpartner

von Eugen El  24.06.2021

Leipzig

Historischer Moment

In der Brodyer Synagoge wurde der neue Militärbundesrabbiner Zsolt Balla in sein Amt eingeführt

von Ayala Goldmann  24.06.2021

Auszeichnung

ELNET-Awards werden erstmals verliehen

Die Preisträger werden für ihr Engagement für jüdisches Leben in Deutschland und für deutsch-israelische Beziehungen geehrt

 23.06.2021