EILMELDUNG! Friedensgespräche zwischen USA und Mullahs scheitern

Judenhass in Brandenburg

Hausverbot für Juden und Israelis

Blick auf den Marktplatz von Calau Foto: picture alliance/dpa

Ein Schneider in Brandenburg soll Juden und Israelis ein Hausverbot erteilt haben. Laut »Bild« erschien am Sonntag auf der Facebook-Seite der Inhaber, einem Vater und seinem Sohn, ein entsprechender Post mit erheblichen Grammatikfehlern.

»Ab heute in meinem beinenbetrieb darf keine Jude eintreten nämlich wir wollen Frieden haben keine Krieg, deshalb jede Jude hat oder Israeli in meinem beidem Laden Hausverbot«, war dort zu lesen. Kurz darauf verschwand der Social-Media-Eintrag.

Dennoch erschienen dem Bericht zufolge Polizeibeamte im Geschäft »Yörük I« in Kleinmachnow. Inhaber Osman Uyar beschuldigte dem Blatt zufolge seinen Sohn, den Post veröffentlicht zu haben. Dieser betreibt die Änderungsschneiderei »Yörük II« in Calau.

Lesen Sie auch

Er gab an, sein Facebook-Konto sei von Hackern gekapert worden. Laut »Bild« erklärte er: »Ich bin Geschäftsmann. Mir ist egal, ob Jude, Muslim, Christ.«

Die Polizei scheint nicht an die Hacker-Story zu glauben und leitete Ermittlungen wegen Volksverhetzung ein. Eine »Gefährderansprache« soll umgehend mit dem Autor des Posts stattfinden.

Im Nazi-Deutschland war Juden von den späten 1930er-Jahren an der Zutritt zu vielen Geschäften und anderen Einrichtungen untersagt. Die antisemitische BDS-Kampagne fordert heute, 80 Jahre nach der Befreiung, Boykotte israelischer Unternehmen, Geschäfte, Wissenschaftler und Künstler. im

Krieg

»Schlechte Nachrichten für Iran«: Friedensgespräche zwischen USA und Mullahs scheitern

Wie es nun weitergeht, ist unklar

von Gaby Mahlberg  12.04.2026

Beirut

Unruhe im Libanon: Protest gegen Gespräche mit Israel

Die libanesische Regierung hat seit langem Gespräche mit Israel gefordert. Nun soll es bald so weit sein. Anhänger der Terrormiliz Hisbollah gehen dagegen auf die Straße

 11.04.2026

Pakistan

USA und Iran verhandeln in Islamabad

Die Delegationen aus den USA und dem Iran sind mit langen Wunschlisten in die pakistanische Hauptstadt gekommen. Die Gespräche über ein dauerhaftes Ende des Iran-Kriegs versprechen, schwierig zu werden

 11.04.2026

Armin Laschet im Deutschlandfunk

»Jetzt kommt wieder Ihre Israelphobie«

Im Interview wies der CDU-Politiker mit harschen Worten DLF-Moderator Thielko Grieß zurecht, welcher zuvor Israel scharf kritisiert hatte

von Michael Thaidigsmann  10.04.2026

Washington

Warum jetzt? Melania Trumps rätselhafter Epstein-Auftritt

Melania Trump tritt kaum allein vor die Presse. Doch jetzt spricht sie über ein Thema, das ihr Ehemann so gern umschiffen wollte: den Epstein-Skandal

 10.04.2026

Beirut

Hisbollah-Chef: Machen weiter »bis zum letzten Atemzug«

Während die libanesische Regierung an Verhandlungen mit Israel arbeitet, zeigt sich die Hisbollah unbeeindruckt: Es sei nicht die Zeit, um Zugeständnisse zu machen, betont ihr Anführer

 10.04.2026

Berlin

Urteil zu Angriff auf Lahav Shapira erwartet

Nach einem antisemitischen Angriff auf einen jüdischen Studenten in Berlin ist der Fall neu vor Gericht verhandelt worden. Im Mittelpunkt des Berufungsverfahrens steht die Höhe der Strafe. Ein Urteil wird am Montag erwartet

 10.04.2026

Kiew

Selenskyj: Haben Drohnen über Golfstaaten zerstört

Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs hat die Ukraine Drohnenexperten in die Region geschickt. Dort hat Kiew laut Präsident Selenskyj seine Erfahrung in der Abwehr iranischer Drohnen demonstriert

 10.04.2026

Video

Aufruf zur Solidarität nach Angriff auf Restaurant

Nach dem Anschlag auf das israelische Restaurant »Eclipse« ist ein Mitglied der jüdischen Gemeinde Münchens vor Ort und appelliert an die Gesellschaft

von Jan Feldmann  10.04.2026