Meinung

Fußball macht Frieden

Wenn alles nach WM-Plan läuft, wird es im Nahen Osten ein ruhiger Monat – exakt bis zum 11. Juli. Zwar standen nach dem blutigen Zwischenfall auf dem Mittelmeer mal wieder die arabischen Massen auf und forderten Dschihad und Märtyrertum für Gaza. Doch das war letzte Woche. Und seit vergangenem Freitag gilt: Nationalismus hin, Islamismus her – Vorrang hat der Fußball. Immer, wenn irgendwo ein Wettbewerb großen Kalibers ansteht, beruhigt sich der Kampf ums Heilige Land. Israelische Soldaten und palästinensische Terroristen interessieren sich mehr für die Ereignisse auf dem Spiel- als auf dem Schlachtfeld. Friedensbemühte dürften begrüßen, was islamistische Prediger ganz schlimm finden: Dass die Jugend mehr über die brasilianische Nationalelf als über die engsten Freunde Mohammads weiß, dass sie Spielergebnisse besser auswendig kennt als Koransuren. Messi und Kaka leeren die Moscheen. Die WM packt die Männer da, wo Diplomatie versagt. Vier Wochen Ruhe!

München

Nazi-Devotionalien unter dem Hammer

Ein jüdischer Verband übt Kritik, der Auktionator rechtfertigt sich

 18.11.2019

Mülheim

SPD schließt Anzeige nicht aus

Ein Rechtsanwalt werde die Gärtnerei und die Schleifendruckerei zu einer Erklärung des Vorgangs auffordern

 18.11.2019

Volkstrauertag

»Große Gefahr der Gewöhnung«

Bei der Gedenkfeier auf dem Jüdischen Friedhof Berlin-Weißensee warnt Josef Schuster vor Rechtspopulismus

 17.11.2019

Berlin

»Klare Worte im Kampf gegen Rechtspopulismus«

Das Jüdische Museum ehrt Heiko Maas und Anselm Kiefer mit dem Preis für Verständigung und Toleranz

 17.11.2019

Berlin

Antisemitische Beschimpfungen und Angriffe

Bei einem Fußballspiel im Landespokal soll es zu massiven Übergriffen gekommen sein

 16.11.2019

Berlin

»Nachbesserungen werden wir anmahnen«

Zentralratspräsident Schuster begrüßt verstärkten Schutz jüdischer Einrichtungen – Schritt sei »überfällig«

 16.11.2019