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Felix Klein: Nachbesetzung von Antisemitismusbeauftragtem eilt

Felix Klein in seinem Büro im Bundesinnenministerium Foto: Chris Hartung

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Felix Klein: Nachbesetzung von Antisemitismusbeauftragtem eilt

Der langjährige Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung, Felix Klein, wechselt zum September nach Paris. Bislang ist seine Nachfolge immer noch nicht geklärt. Jetzt ruft er die Regierung zur Eile auf

von Anna Mertens  31.08.2026 14:00 Uhr

Wegen der sich verzögernden Nachbesetzung der Stelle des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung mahnt der bisherige Amtsinhaber Felix Klein zur Eile. »Ich halte es für äußerst wichtig, den Posten in Zeiten erstarkten Antisemitismus nun rasch nachzubesetzen«, sagte er am Montag in Berlin. Ihn erreichten bereits besorgte Nachfragen aus der jüdischen Gemeinschaft, Zivilgesellschaft und Politik.

Klein leitet ab September die Ständige Vertretung der Bundesrepublik bei der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Der 58-jährige Diplomat war seit 2018 der erste Beauftragte der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, so der offizielle Titel des Amtes.

Dringende Aufgaben nach Sommerpause

»Nach der parlamentarischen Sommerpause gibt es wichtige Anliegen im Kampf gegen Antisemitismus auf dem Gebiet der Gesetzgebung, auf institutioneller Ebene und bei der Stärkung jüdischen Lebens, die nun energisch vorangetrieben werden sollten«, sagte Klein. Daher brauche es einen von der Bundesregierung legitimierten, handlungsfähigen und adäquat ausgestatteten Beauftragten.

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Mit Kleins Wechsel nach Paris übernimmt übergangsweise der parlamentarische Staatssekretär im Innenministerium, Christoph de Vries (CDU), die Aufgaben des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung. Die Neubesetzung des Postens will Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) zu gegebener Zeit mitteilen. Medienberichten zufolge hatte es unter Dobrindts möglichen Kandidaten bereits Absagen gegeben.

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