Meinung

Es herrscht Ruhe im Land

Die Islamisten drohen, die Geheimdienste warnen. Und die Deutschen? Ein unaufgeregtes Volk! Da gibt es düsterste Bedrohungsszenarien zuhauf – Anschläge auf Berlins Fernsehturm, den Hauptbahnhof und das Hotel Adlon –, und keinen scheint’s zu kümmern. Es herrscht gespenstische Ruhe im Land. Die Terroristen können offenbar Lieschen Müller und Karl Mustermann nicht so leicht erschrecken. Das wird die Osama bin Ladens dieser Welt wohl etwas ärgern, Bundesinnenminister Thomas de Maizière allerdings freuen. Denn Angst und Panik sind bekanntermaßen schlechte Ratgeber. Also bleibt es bei der Sprachregelung der Behörden: Deutschland ist zwar ein potenzielles Ziel für die selbst ernannten »heiligen« Krieger, aber ansonsten gilt: Nichts Konkretes weiß man nicht. Klingt nach Beruhigungspille. Die Bundesbürger wirken, als könne ihnen das Ungemach draußen in der Welt egal sein. Doch wer so denkt, verkennt den Ernst der Lage. Dass Deutschland bislang einem Anschlag entgangen ist, hat zwei Gründe: pures Glück auf der einen und die Tatkraft der Sicherheitskräfte auf der anderen Seite. Beides ändert nichts daran, dass Islamisten den Westen im Visier haben. Die Terroristen, auch die Konvertiten unter ihnen, hassen alles, was uns lieb und teuer ist: Demokratie, Freiheit, Toleranz, Frauenrechte. Und täusche sich keiner: Selbst wenn wir Afghanistan verlassen und der Nahe Osten in weite Ferne rückt – die Gefahr bleibt. Zeit, das zur Kenntnis zu nehmen.

Steffen Krach, SPD-Spitzenkandidat bei der Abgeordnetenhauswahl 2026

Berlin

SPD-Vorstand beschließt Mitgliedervotum zu Koalitionsvertrag

Noch haben die Koalitionsverhandlungen in Berlin nicht begonnen. Klar ist aber schon, dass die Basis der drei potenziellen Regierungspartner eng eingebunden werden soll

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Friedens-Mission

Woidke lobt Pferdetreck nach Jerusalem als Friedenszeichen

Sechs Monate und mehr als 3.500 Kilometer Reise durch acht Länder: Der Friedenstreck nach Jerusalem im vergangenen Jahr musste viele Hindernisse überwinden

 30.10.2026

Meinung

Elif Eralp und der »Spiegel«: Alles nur eine böse rechte Kampagne!

Die Spitzenkandidatin der Linken in Berlin offenbart aus Versehen ihre Angst vor dem Umfeld der eigenen Partei – und entlarvt den Vorwurf, Opfer einer Kampagne zu sein

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Iran-Krieg

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Inmitten von Spannungen und Angriffen auf Schiffe in der Straße von Hormus mehren sich diese Woche diplomatische Besuche im Iran. Jetzt sind Vertreter aus Katar eingetroffen

 30.10.2026

Wahl in Israel

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von Leticia Witte  30.10.2026

SPIEGEL-Affäre

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Mit schriftlichen Anmerkungen zu einem Interview sorgt die Berliner Linken-Frontfrau für Aufsehen. Nun bezieht sie selbst Stellung - und führt ihr Handeln auf den Rat der Sicherheitsbehörden zurück

 30.10.2026

Berlin

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»Wer in den eigenen Reihen die Zusammenarbeit mit Hamas-Sympathisanten duldet, kann nicht glaubwürdig Verantwortung für die Sicherheit von Millionen Berlinern übernehmen«, so der Fraktionschef der Bundestagsunion

 30.10.2026

Debatte

Nach Eralp-Veröffentlichung: Jetzt meldet sich der »Spiegel« zu Wort

 30.10.2026

Rheinland-Pfalz

CDU, SPD und Grüne fordern Schulterschluss gegen Antisemitismus

Nachdem in einem Brief an die Jüdische Gemeinde Speyer gedroht wurde, die Synagoge in die Luft zu sprengen, wollten die Fraktionen ein Zeichen setzen

 30.10.2026