Pädagogik

Einstein zum Anfassen

Benjamin, Adam und Helen sind junge Erwachsene, jüdisch, mögen Klamotten, Musik und sind gern mit Freunden zusammen. Das, was sie in ihrem Alltag erleben, haben sie in einem interaktiven Tagebuch festgehalten: in Form von Videos, Fotos oder ganz klassisch auf Papier.

Drei von sechs Lebensläufen, die im Workshop »Meine Seite(n)« von Schülern ab der 8. Klasse auf dem iPad angesehen und hinterher gemeinsam besprochen werden können.

Vorgestellt wurde dieser Workshop, der eine Kooperation zwischen dem Jüdischen Museum Berlin (JMB) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin ist, am Freitagvormittag in der Neuköllner Albrecht-Dürer-Oberschule. Gleichzeitig ging die neu konzipierte mobile Ausstellung »on.tour« des JMB an den Start. Bis Mitte November wird sie durch ganz Deutschland touren.

Mr. Spock Schüler können sich dabei an vier Themeninseln über deutsch-jüdische Lebensläufe, jüdische Religion und jüdischen Alltag informieren. Sie lernen dabei, was Mr. Spock aus der TV-Serie Raumschiff Enterprise mit den Kohanim verbindet, woher die Jeanshose kommt und warum Gummibärchen nicht gleich Gummibärchen sind.

Cilly Kugelmann, Programmdirektorin des JMB, sagte der Jüdischen Allgemeinen: »Die Schüler sollen durch die Ausstellung neugierig werden und auf spielerische Art und Weise mehr über das Judentum erfahren.« Inhalte, die im Unterricht womöglich als langweilig gelten, würden mit dieser interaktiven Ausstellung zeitgemäß umgesetzt. ja

Lesen Sie mehr über das Projekt in unserer kommenden Printausgabe am 10. Mai.

www.jmberlin.de

Terrorismus

Irans neue Front

Die Auftraggeber der aktuellen Anschlagsserie auf jüdische und amerikanische Einrichtungen in Europa sitzen offenbar in Teheran

von Michael Thaidigsman  29.04.2026

Debatte

Verfassungsschutz-Chef: Nicht jede radikale Kunst ist extremistisch

Seit dem Ausschluss dreier Buchläden für den Buchhandlungspreis wird über die Rolle des Verfassungsschutzes in der Kultur diskutiert. Der Thüringer Verfassungsschützer Kramer sieht den Schutz der Kunstfreiheit als Aufgabe

 29.04.2026

Debatte

Prien: Zu viele Mittel sind in die Förderung von linken Projekten geflossen

Mit ihrer Ankündigung, das Programm »Demokratie leben« zu reformieren, hat Ministerin Prien für viel Verunsicherung gesorgt. Überrascht hat sie das nicht. Ihr sei klar gewesen, damit »in ein Wespennest zu stechen«

 29.04.2026

Berlin

Jüdischer Verein meldet antisemitischen Angriff auf Mitarbeiter

Das Opfer entdeckt ein rotes Dreieck an der Klingelanlage seines Wohnhauses. Sein Klingelknopf ist ebenfalls rot markiert

 29.04.2026

Freiburg

Antisemitischer Angriff auf koscheren Food Truck

Das Fahrzeug wurde mit Farbsprays besprüht. Außerdem klebten die Täter palästinensische Terrorsymbole auf den Bus

 29.04.2026

Potsdam

Andreas Büttner erschüttert über Ermittlungsergebnis

Bei dem Anschlag am frühen Morgen des 4. Januar wurde ein Nebengebäude auf dem Grundstück des Antisemitismusbeauftragten in Templin in Brand gesetzt

 29.04.2026

Jom Haazmaut

Leipzig feiert den 78. Unabhängigkeitstag Israels

Botschafter Ron Prosor spricht von »Optimismus, Lebensfreude und Tatendrang«

von Detlef David Kauschke  29.04.2026

Berlin

Finanzsenator übernimmt Amt von Sarah Wedl-Wilson

Stefan Evers soll die Leitung der Kulturverwaltung mit übernehmen - zumindest für die nächsten fünf Monate

 29.04.2026

Nahost

Israel beklagt Toten nach Hisbollah-Drohnenangriff

Ein ziviler Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums ist tot. In Nordisrael wächst der Unmut über die Waffenruhevereinbarung mit dem Libanon

 29.04.2026