Schloss Bellevue

Bundespräsident ehrt israelische Hochschule

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier am Eingang von Schloss Bellevue Foto: picture alliance/dpa

Aus Anlass des 50-jährigen Bestehens der Universität Haifa wird Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Hochschule mit einem Empfang ehren. Dieser soll am Freitag (10. März) in Schloss Bellevue stattfinden, teilte der Deutsche Förderkreis der Universität am Donnerstag in Hamburg mit.

»An keinem anderen Ort in Israel gelingt die friedliche Koexistenz von Juden und Arabern besser als in Haifa«, heißt es in einer Mitteilung des Förderkreises, der die Hochschule von Beginn an unterstützte.

Verständigung Die Universität Haifa sei mit 18.000 Studierenden die drittgrößte Hochschule Israels und gelte »als herausragendes Modell für Toleranz und gelebte Verständigung, im Nahen Osten und weltweit«, so der Förderkreis. Im »Community Leadership«-Programm setzen sich jüdische und arabische Studierende gemeinsam für ihre Gemeinden ein und erwerben dabei Führungsqualitäten.

Das Werner Otto-Stipendium ermögliche arabischen Wissenschaftlerinnen ein weiterführendes Studium. »In einer Zeit, wo Brücken eingerissen werden, bauen wir diese Freundschaftsbrücke zwischen Deutschland und Israel mit konkreten Schritten und Ergebnissen weiter aus«, erklärte die Vorsitzende des Förderkreises, Sonja Lahnstein-Kandel.

Im Anschluss an den Empfang in Schloss Bellevue ist den Angaben zufolge ein Mittagessen in der Hamburger Landesvertretung in Berlin geplant. Dazu wird neben Universitätsleitung und ehemaligen Absolventen und Förderern der Hochschule auch Bundestagsvizepräsidentin Aydan Özoguz erwartet, die für die SPD direkt gewählte Hamburger Abgeordnete im Deutschen Bundestag ist. kna

Eklat in Halle

AfD-Mann Tillschneider will an Anschlags-Gedenken teilnehmen

Aktivisten der Jüdischen Studierendenunion Deutschland verhinderten, dass der Landtags-Vizepräsident die Synagoge betrat

von André Anchuelo  09.10.2026

Meinung

Nein, Frau Pillay hat den Friedensnobelpreis nicht verdient!

Die Südafrikanerin hat Israel vorverurteilt und Antisemitismus in den Reihen ihrer Kommission nicht ernstgenommen. Ihre Auszeichnung durch das Nobelpreiskomitee ist ein großer Fehler, meint der Direktor von UN Watch

von Hillel Neuer  09.10.2026

Sachsen-Anhalt

Zentralratspräsident Josef Schuster: Tillschneider »verhöhnt die Opfer« von Halle

Der rechtsextreme Politiker hatte am Freitag versucht, am Gedenken für die Opfer des Anschlags von Halle teilzunehmen

 09.10.2026

Oslo

Israel-Kritikerin Navanethem Pillay erhält den Friedensnobelpreis

Für ihren Einsatz gegen Menschenrechtsverletzungen und für das Völkerrecht: Mit dem Friedensnobelpreis wird in diesem Jahr die südafrikanische Juristin Navanethem Pillay geehrt

 09.10.2026

Magdeburg

Landtagspräsident Rausch plant außenpolitische Initiativen

Mit Tobias Rausch ist erstmals ein AfD-Politiker zum Präsidenten eines deutschen Landtags gewählt. Während noch über die Hintergründe seiner Wahl diskutiert wird, plant der 35-Jährige bereits außenpolitische Initiativen

 09.10.2026

Sondierungen

Lauterbach gegen Rot-Grün-Rot in Berlin

Karl Lauterbach hält den Antisemitismusvorwurf gegen die Linke in Neukölln für gerechtfertigt. Dennoch warnt er vor einer Gleichsetzung mit der AfD

 09.10.2026

Washington D.C.

Trump: Bis zu den Midterms keine Angriffe auf Iran

Am 3. November wird in den USA gewählt. Medien berichteten über mögliche neue Angriffe gegen den Iran noch vor dem Urnengang. Dem widerspricht der Präsident nun

 09.10.2026

Berlin

Zentralrat der Juden kritisiert Antisemitismus-Papier von Linken, Grünen und SPD

Die mutmaßliche neue Regierung will mit Gremien gegen antisemitische Ausfälle von Abgeordneten der Koalition vorgehen. Den Zentralrat der Juden, die Deutsch-Israelische Gesellschaft und die WerteInitiative überzeugt das nicht

 09.10.2026 Aktualisiert

Nahost

Huthis greifen Flughafen in Riad an

Die Huthi und die von Saudi-Arabien unterstützte Regierung bekämpfen sich im Jemen weiter. Auch Saudi-Arabien gerät immer wieder selbst in die Schusslinie. Droht eine weitere Eskalation am Golf?

 08.10.2026