Am vergangenen Mittwoch erschoss die Polizei in Belgrad (Serbien) einen 18-jährigen Terroristen, bei dessen Versuch, einen Anschlag auf die israelische Botschaft zu verüben. Dario N. rief »Allahu Akbar« bevor er mit zwei Messern auf die Polizisten an einem Wachhaus vor der Botschaft losging.
Wie »Bild« nun berichtet war Dario N. erst im Juli aus Deutschland abgeschoben worden, weil er einen Anschlag auf das Jüdische Museum in München geplant haben soll. »Der Tatverdächtige soll den St.-Jakobs-Platz in München ausgespäht und versucht haben, sich Waffen zu besorgen, um einen Anschlag auf das dortige Jüdische Museum zu begehen«, sagt der Münchner Oberstaatsanwalt Sebastian Murer zu »Bild«. Der damals Minderjährige lebte seit 2022 bei seinem Vater in München und war ins Radar der Ermittler geraten, weil er sich zunehmend radikalisierte. So soll er offen mit dem Islamischen Staat sympathisiert und sich eine Anleitung für Attentate beschafft haben.
Im Juni nahmen die Ermittler Dario N. schließlich fest. Doch weil der Jugendliche keine Vorstrafen hatte und deshalb keine Haftstrafe zu erwarten war, schoben die Behörden ihn aus der U-Haft zu seiner Mutter nach Serbien ab.
Bereits im Juni 2024 hatte ein zum Islam konvertierter Serbe mit einer Armbrust auf einen serbischen Wachbeamten vor der israelischen Botschaft in Belgrad geschossen. Der Polizist, der von dem Pfeil am Hals getroffen wurde, erwiderte den Angriff mit seiner Schusswaffe und verletzte damit den Attentäter tödlich. Der Wachbeamte wurde bei dem Angriff verletzt und musste im Krankenhaus operiert werden. ja