Clan-Kontakte

Berliner SPD-Chef fordert Ausschluss von Ferat Koçak

Ferat Koçak (Die Linke) im Bundestag Foto: picture alliance/dpa

Der Berliner SPD-Landesvorsitzende Steffen Krach hat nach Kontroversen um den Linke-Bundestagsabgeordneten Ferat Koçak dessen Ausschluss aus der Fraktion gefordert. »Meine klare Erwartung an die Bundestagsfraktion der Linken wäre, dass so jemand nicht weiter Mitglied der Bundestagsfraktion sein kann«, sagte Krach bei der Vorstellung von Vereinbarungen von Linke, Grüne und SPD zu Sondierungsgesprächen.

Die Linke-Landesvorsitzende Kerstin Wolter sagte, auch sie finde, dass Koçak Fehler gemacht habe und sie finde falsch, was er getan habe: Und sie könne sagen, dass der Prozess der Aufarbeitung »noch nicht zu Ende« sei.

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Koçak stand nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin unter Druck, weil er freundschaftliche Chatnachrichten mit einem Sohn einer dem Clan-Milieu zugeordneten Großfamilie ausgetauscht hatte. Der Abgeordnete hatte dies als Fehler bezeichnet und den Sitz im Innenausschuss des Bundestags aufgegeben. »Ich bin weder kriminell noch unterstütze ich organisierte Kriminalität«, schrieb er vergangene Woche bei X. dpa

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