Berlin

Berater von Felix Klein nehmen Arbeit auf

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung Foto: dpa

Die neuen Berater des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, nehmen am Dienstag in Berlin ihre Arbeit auf. Das achtköpfige Gremium ist mit Experten aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft besetzt. Die Mitglieder zeichneten sich durch langjähriges Engagement gegen Antisemitismus aus, sagte Klein am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Forschung Sie brächten Kenntnisse aus Forschung sowie Bildungs- und Gedenkstättenarbeit mit und seien mit dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland bestens vertraut. Antisemitismus habe viele Quellen, sagte Klein weiter. »Je größer das Wissen über seine Ursachen, desto zielgerichteter und wirkungsvoller kann er bekämpft werden.«

Das Bundeskabinett hatte die Mitglieder des Beratergremiums – vier Frauen und vier Männer – Ende Juli berufen. Sie sollen mit ihrem Wissen dazu beitragen, Handlungsfelder gegen Judenhass zu identifizieren und jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer zu machen.

Zentralrat Die Berater werden künftig zwei bis drei Mal im Jahr mit dem Beauftragten zusammenkommen. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen unter anderem der wissenschaftliche Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden, Doron Kiesel, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Württemberg, Barbara Traub, und Antidiskriminierungsbeauftragte für die Berliner Schulen, Dervis Hizarci.  kna

Khan Younis

Israel wirft Hamas Folter in Klinik vor

Die Terrororganisation soll ein Krankenhaus im Süden des Gazastreifens als Folterzentrale nutzen, um ihre Macht über die Bevölkerung auszubauen

 20.08.2026

Berlin

Diskriminierung wegen falscher Hummus-Aussprache?

Im Ortsteil Prenzlauer Berg soll ein arabisches Restaurant einen israelischen Gast wegen der vermeintlich falschen Aussprache des Kichererbsengerichts nicht bedient haben. Das Lokal widerspricht dem Vorwurf

 20.08.2026

USA

Amerikas nächster Präsident?

Rahm Emanuel gilt als Hoffnungsträger der Demokraten und steht für einen Kurs der Mitte – sowohl in innenpolitischen Fragen als auch im Verhältnis zu Israel. Eine Annäherung

von Joshua Schultheis  20.08.2026

München

Knobloch in Zeiten von Judenhass: »Ich habe mich getäuscht«

Die ehemalige Präsidentin des Zentralrats der Juden spricht offen über ihre Enttäuschung: Warum die Reaktion auf das Hamas-Massaker ihr nicht genügt und der Judenhass sie tief erschüttert

 20.08.2026

Florida

Nach antisemitischen Angriffen: »Hebräischer Hammer« gewinnt Vorwahl

Der jüdische Abgeordnete Randy Fine, ein republikanischer Israel-Unterstützer, setzt sich gegen den Antisemiten Dan Bilzerian durch

 20.08.2026

Berlin

Medienbericht: Andreas Franck will nicht Antisemitismusbeauftragter werden

Das Bundesinnenministerium wollte die Absage Francks auf Anfrage weder bestätigen noch dementieren

 20.08.2026

Mar del Plata

Argentinien entlässt Bundesrichter wegen antisemitischer Äußerungen

Der Justizrat sieht einen schweren Verstoß gegen die für Richter geltenden Anforderungen an Anstand und Unparteilichkeit

 20.08.2026

München

Brandanschlag auf jüdisches Gemeindezentrum: Hinweise auf deutschen Täter verdichten sich

56 Jahre nach dem tödlichen Anschlag in der Reichenbachstraße 27 legen die Ermittler einen neuen Erkenntnisstand vor

 20.08.2026

Berlin

Umfrage: Mehrheit lehnt AfD-geführte Regierung im Osten ab

Die zumindest in Teilen rechtsextremistische Partei kann bei den Landtagswahlen im Osten mit hohen Stimmanteilen rechnen. Die Möglichkeit, dass sie im Anschluss einen Ministerpräsidenten stellen könnte, stößt überwiegend auf Ablehnung

 20.08.2026