Berlin

Berater von Felix Klein nehmen Arbeit auf

Felix Klein, Antisemitismusbeauftragter der Bundesregierung Foto: dpa

Die neuen Berater des Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein, nehmen am Dienstag in Berlin ihre Arbeit auf. Das achtköpfige Gremium ist mit Experten aus Wissenschaft, Bildungspraxis und Zivilgesellschaft besetzt. Die Mitglieder zeichneten sich durch langjähriges Engagement gegen Antisemitismus aus, sagte Klein am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Forschung Sie brächten Kenntnisse aus Forschung sowie Bildungs- und Gedenkstättenarbeit mit und seien mit dem heutigen jüdischen Leben in Deutschland bestens vertraut. Antisemitismus habe viele Quellen, sagte Klein weiter. »Je größer das Wissen über seine Ursachen, desto zielgerichteter und wirkungsvoller kann er bekämpft werden.«

Das Bundeskabinett hatte die Mitglieder des Beratergremiums – vier Frauen und vier Männer – Ende Juli berufen. Sie sollen mit ihrem Wissen dazu beitragen, Handlungsfelder gegen Judenhass zu identifizieren und jüdisches Leben in Deutschland sichtbarer zu machen.

Zentralrat Die Berater werden künftig zwei bis drei Mal im Jahr mit dem Beauftragten zusammenkommen. Zu den Mitgliedern des Gremiums zählen unter anderem der wissenschaftliche Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden, Doron Kiesel, die Vorsitzende der Israelitischen Kultusgemeinde Württemberg, Barbara Traub, und Antidiskriminierungsbeauftragte für die Berliner Schulen, Dervis Hizarci.  kna

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