Berlin

Antisemitische Motive: Durchsuchung bei Graffiti-Sprayerin

Foto: picture alliance / SULUPRESS.DE

Beamte einer Einsatzhundertschaft der Berliner Polizei haben heute früh einen Durchsuchungsbeschluss gegen eine 42-jährige Sprayerin im Stadtteil Kreuzberg vollstreckt. Die Maßnahme war von der Staatsanwaltschaft beantragt worden.

Bei der aus dem Iran stammenden Frau wurden einer Pressemitteilung zufolge Beweismittel sichergestellt. Ihr wird zur Last gelegt, mit Stiften und Spraydosen Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen an Wände gemalt und gesprayt zu haben. Auch U-Bahnhöfe beschmierte sie mit Davidsternen, die integrierte Hakenkreuze aufwiesen.

Seit Oktober 2023 soll die Sprayerin aktiv gewesen sein. Am 7. Oktober kam es zu einem Großangriff des palästinensischen Terrors gegen Israel, bei dem 1200 Menschen ermordet, 250 als Geiseln genommen und viele lebendig verbrannt und vergewaltigt wurden.

Der Verdächtigen wird auch Sachbeschädigung in mindestens 31 Fällen vorgeworfen. Im Januar soll sie zudem versucht haben, das Tor zur iranischen Botschaft in Berlin mit Benzin in Brand zu setzen. Sie wurde damals sogleich festgenommen.

Um 6:00 Uhr begann die Durchsuchung. Die Ermittlungen dauern an. ja

Meinung

Wie London die Verweigerungshaltung der Palästinenser belohnt

Mit ihren Sanktionen gegen israelische Siedlungen will die britische Regierung im Nahost-Konflikt einer Zwei-Staaten-Lösung näher kommen. Doch sie zeigt vor allem: Verhandeln lohnt sich nicht, Blockade und Terror aber sehr wohl

von Daniel Neumann  11.09.2026

Deutschland

Morddrohung gegen Charlotte Knobloch nach AfD-Wahlsieg

Die Gewaltandrohung steht in explizitem Zusammenhang mit dem Wahlsieg der AfD. Knobloch sagt aus Sicherheitsgründen Veranstaltung ab

 11.09.2026

Berlin

Juden im Visier? Mutmaßliche Hamas-Leute in Berlin angeklagt

Sturmgewehr, Pistolen, Munition: Mutmaßliche Mitglieder der Hamas sollen von Deutschland aus Waffen für Anschläge der Terrorvereinigung besorgt haben. Die Bundesanwaltschaft zieht erneut vor Gericht

 11.09.2026 Aktualisiert

Meinung

Droht in Sachsen-Anhalt eine Allianz der Antisemiten?

In Sachsen-Anhalt könnte es zu einer Zusammenarbeit zwischen AfD und BSW, die potenziell gravierende Folgen hat für die jüdische Gemeinschaft

von Igor Matviyets  11.09.2026

Sachsen-Anhalt

Empörung über AfD-Spitzenmann Siegmund wegen Rüstungsaussage 

Siegmund: »Weil wir bei späteren Remigrations- und Abschiebeoffensive natürlich auch entsprechende Hilfsmittel brauchen«

 11.09.2026

Hamburg

Senator Grote unterstützt Prüfung von AfD-Verbotsverfahren

Nach dem Wahlerfolg der rechtsextremistischen AfD in Sachsen-Anhalt könnte die Partei an die Regierung kommen. Der Vorsitzende der Innenministerkonferenz hält es für einen logischen Schritt, nun ein Verbot zu prüfen

 11.09.2026

Großbritannien

Applaus für britischen Außenminister von der Hamas

Ein hochrangiger Funktionär der Terrorgruppe begrüßt die Sanktionen, mit denen das Vereinigte Königreich Israel belegt hat. Das sei ein »wichtiger Schritt in die richtige Richtung«

 11.09.2026

Tel Aviv

Antisemitische 9/11-Verschwörungsmythen tauchen zum 25. Jahrestag wieder auf

Die israelische Organisation CyberWell dokumentiert entsprechende Beiträge auf mehreren großen Social-Media-Plattformen

 11.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  11.09.2026