Berlin

»50 Holocausts«

Foto: IMAGO/photothek

Bundeskanzler Olaf Scholz hat am Dienstagnachmittag den Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, im Berliner Kanzleramt empfangen. Im Anschluss traten beide vor die Presse. Man habe sich über aktuelle bilaterale Fragen ausgetauscht, auch sei über »die jüngste Eskalation in Gaza« gesprochen worden, so Scholz. Diese Eskalation belege, dass es eine politische Lösung des Nahostkonflikts brauche, um einen langfristigen Frieden und Sicherheit für beide Seiten zu schaffen.

»MASSAKER« Abbas lobte die deutschen Positionen, die stets den gerechten Frieden anhand einer Zweistaatenlösung anstreben würden. Er sprach über die angebliche »Gewaltausübung« Israels, von 50 Massakern, die seit 1947 gegen Palästinenser ausgeübt worden seien. Wörtlich sprach er von »50 Holocausts«.

Die Aussage blieb in der Pressekonferenz unwidersprochen. Hingegen ordnete Scholz Ausführungen von Abbas ein, der zuvor auch von einem israelischen »Apartheidsystem« gesprochen hatte. Scholz sagte wörtlich: »Ich will ausdrücklich hier an dieser Stelle sagen, dass ich mir das Wort ›Apartheid‹ nicht zu eigen mache und dass ich das nicht für richtig halte für die Beschreibung der Situation.« ja

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Terrorismus

»Rache für den Genozid«: Hamas-gesteuerte Terrorgruppe ausgeschaltet

»Der Spiegel« berichtet unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft, dass mehrere von der Hamas in Auftrag gegebene Anschläge auf jüdische Ziele in Deutschland und Österreich vereitelt worden seien

 01.10.2026

Washington D.C.

Keith Sonderling als US-Arbeitsminister bestätigt

In den Vereinigten Sraaten ist der in New York geborene Anwalt bereits der vierte Jude, der dieses Amt ausübt

 01.10.2026

Der RAF-Stützpunkt Fairford, im Hintergrund ein B1-Bomber

London

Vorfall bei US-Militärbasis: »Hinweise« auf Beteiligung eines Drittstaates

Nach dem Vorfall an einem US-Luftwaffenstützpunkt in Großbritannien kommen immer mehr Details ans Licht. Andy Burnham bestätigt nun eine mögliche Verbindung zu einem ausländischen Akteur.

 01.10.2026

Berlin

Linken-Politiker Ferat Koçak gibt Sitz im Innenausschuss ab

Der Wahlsieg der Linken lässt die Linken jubeln. Doch Fotos werfen Fragen zu Mitfeiernden auf. Der Neuköllner Bundestagsabgeordnete steht besonders in der Kritik und zieht nun Konsequenzen

 01.10.2026

Berlin

Linke, Grüne und SPD reden über Antisemitismus

Die drei potenziellen Koalitionspartner diskutieren nach der Wahl gemeinsam über Judenhass und organisierte Kriminalität. Warum das offiziell noch keine Sondierungen sind

 01.10.2026

Erfurt

AfD verbieten? Was Juristen, Hape Kerkeling und Hans-Georg Maaßen dazu sagen

Erstmals erörterten Juristen, Experten und Prominente diese Frage in einem deutschen Parlament bei einer öffentlichen Anhörung

 01.10.2026

Deutschland

Holocaust-Überlebende: Regierung der Linkspartei in Berlin wäre eine Katastrophe

»Hier muss die Politik gründlich aufpassen, dass das nicht passiert«, sagt Charlotte Knobloch bei »Maischberger«

 01.10.2026

Madrid

Kritik an Zara wegen Halloween-Kostüm mit Ähnlichkeit zu KZ-Kleidung

Die Hintergründe

 01.10.2026

Interview

»Die Linkspartei hat vom 7. Oktober und der Hetze gegen Israelis profitiert«

Neuköllns Integrationsbeauftragte Güner Yasemin Balci über den Wahlerfolg der Linken in Berlin, Clan-Kontakte und Islamismus in der Partei sowie die politischen Folgen für die Stadt

von Detlef David Kauschke  01.10.2026 Aktualisiert