München

20 Jahre Ohel-Jakob-Synagoge: Merz, Aigner und Söder beim Festakt

Die damalige Präsidentin des Zentralrats der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, begleitet am 9. November 2006 Bundespräsident Horst Köhler durch den Verbindungsgang zwischen Gemeindehaus und der neuen Hauptsynagoge mit den Namen der in München ermordeten Juden. Foto: picture-alliance/ dpa

Mit einem Festakt erinnert am Montag kommender Woche (9. November) die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern an den 20. Jahrestag der Eröffnung der Ohel-Jakob-Synagoge. Erwartet werden Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Landtagspräsidentin Ilse Aigner, Ministerpräsident Markus Söder (beide CSU) und Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause (Grüne), wie der Bayerische Rundfunk (BR) am Montag berichtete. Der BR überträgt den Festakt live ab 16 Uhr im Fernsehen und in der ARD Mediathek.

Auftreten werde auch der als »King of Klezmer« bekannte argentinische Klarinettist Giora Feidman. Die Synagoge am Jakobsplatz wurde am 9. November 2006 eingeweiht und markierte die Rückkehr jüdischen Lebens ins Zentrum Münchens. Das Gotteshaus ist Teil des Jüdischen Zentrums, zu dem auch das Jüdische Museum und ein Gemeindezentrum gehören.

Kultusgemeinde hat rund 9.500 Mitglieder

Die Israelitische Kultusgemeinde München und Oberbayern zählt nach eigenen Angaben rund 9.500 Mitglieder und gehört damit zu den größten jüdischen Gemeinden Deutschlands. Der Bau des Jüdischen Zentrums kostete rund 57 Millionen Euro. Präsidentin ist seit 1985 die Holocaust-Überlebende Charlotte Knobloch (94). epd

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