Potsdam

Zentrum für Jüdischen Film geplant

Ein Zentrum für Jüdischen Film und Audiovisuelles soll an der Konrad-Wolf-Filmuniversität in Potsdam-Babelsberg entstehen. Foto: picture alliance / imageBROKER

In Brandenburg soll ein Zentrum für Jüdischen Film und Audiovisuelles Erbe entstehen. Die bundesweit einmalige Einrichtung werde an der Konrad-Wolf-Filmuniversität in Potsdam-Babelsberg aufgebaut, teilte Kulturministerin Manja Schüle (SPD) am Mittwoch mit. Themenfelder sind nach Hochschulangaben die jüdische Filmforschung, Fragen der audiovisuellen Erinnerung und der Bereich »Antisemitismus und Film«. Die Gründungsveranstaltung ist für den 4. März geplant.

Das Zentrum untersuche die »vielschichtige Medialität des Erinnerns« in ihrer ganzen Breite, hieß es von der Universität. Dies gelte für die historischen Ereignisse ebenso wie für mediale Formen der Darstellung. Auseinandersetzungen mit NS-, DDR-, Kolonial- und Migrationsgeschichte sowie die Erinnerung an rechte Gewalt in Deutschland könnten dabei ebenso Gegenstand sein wie die Frage, wie audiovisuelle Medien zur Selbstverständigung einer diversen Gesellschaft über ihre Vergangenheiten beitragen können. Das Zentrum soll in den kommenden Jahren aufgebaut werden. epd

Programm

Kleine Großstadtdektive, ein musikalischer Golem und Gespräche: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 5. bis zum 12. März

 03.03.2026

Kult-Comics

80 Jahre Lucky Luke: Der Cowboy mit dem smarten Pferd

Zwar trägt Lucky Luke keinen Davidstern. Der jüdische Autor René Goscinny trug aber entscheidend zum Witz und dem großen Erfolg der Serie bei

 03.03.2026

Berlin

Tuttle will bei Berlinale bleiben - ist der Streit vorbei?

Die US-Amerikanerin Tricia Tuttle leitet das renommierte Filmfestival seit 2024. Nach Vorwürfen und Kontroversen legt sie sich fest: Sie will weitermachen. Aber längst nicht alle Fragen sind geklärt

von Verena Schmitt-Roschmann, Sabrina Szameitat  03.03.2026

Berlin

Weimer: »Auf gutem Weg« zu zukunftsfester Berlinale

Die US-Amerikanerin Tricia Tuttle will Leiterin des Filmfestivals bleiben. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien reagiert knapp

 03.03.2026

Berlin

Tuttle: Will »in vollem Vertrauen« Berlinale-Chefin bleiben

Nach politischen Kontroversen wird lebhaft über die Zukunft der Berlinale diskutiert - und die ihrer Chefin. Im Interview erklärt Tricia Tuttle, wieso sie im Amt bleiben will

von Sabrina Szameitat  03.03.2026

Potsdam

Zentrum für jüdischen Film wird eröffnet

An der Filmuniversität Babelsberg soll Lea Wohl von Haselberg ein neues Zentrum für jüdischen Film und audiovisuelles Erinnern leiten

 03.03.2026

Doppel-Interview zu Holocaust-Forschung

»Wir streiten uns nicht über die Fakten«

Seit Wochen tobt im Feuilleton ein Streit über den Stellenwert der Kollaboration in den von Nazi-Deutschland besetzten Ländern. Erstmals diskutieren die Hauptprotagonisten, die Schoa-Historiker Jan Grabowski und Stephan Lehnstaedt, direkt miteinander

von Ayala Goldmann, Michael Thaidigsmann  03.03.2026

Berlin

Wirbel um Berlinale-Chefin: Tricia Tuttle hält an Amt fest

Wie geht es weiter bei der Berlinale? Es wurde lebhaft über die Zukunft des Filmfestivals und die Intendantin diskutiert. Nun äußert sie sich erstmals selbst dazu

 03.03.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Purim-Stress? Absolut zu empfehlen!

von Nicole Dreyfus  02.03.2026