Berlin

Wladimir Kaminer verkauft Wohnung über Facebook

Wladimir Kaminer Foto: picture alliance / dpa

Bestseller-Autor Wladimir Kaminer verkauft eine Wohnung in Berlin und nutzt dafür Facebook. Die Drei-Zimmer-Wohnung im Erdgeschoss mit 110 Quadratmetern soll 799.990 Euro kosten und kann mit bunten Details aus der Vergangenheit Interessenten anlocken.

»Als wir sie gekauft haben, war sie eine Tanzschule mit einer Bühne im Wohnzimmer und einem Atomschutzbunker unter der Küche (praktisch)«, schreibt Kaminer (57). Die argentinischen Tänzer wollten aber zurück in die Heimat und hätten verkauft.

Zu dem Angebot stellte der jüdische Autor Fotos der Wohnung und des Kellers, der aus der Küche über eine Luke zu erreichen ist und den er als Bunker bezeichnete. 2007 hätten sie die Wohnung in Prenzlauer Berg gekauft, sagte er der dpa kurz nach Einstellen des Inserats.

Lesen Sie auch

Zwischenzeitlich habe sein Sohn mit einer Wohngemeinschaft darin gelebt. Bei Facebook kommentierten schnell eine ganze Reihe von Followern das Angebot.

Kaminer wohnt seit Jahrzehnten in Prenzlauer Berg, nun schon länger mit Familie in einer anderen, größeren Wohnung. Zudem baute er selbst ein Wochenendhaus in Brandenburg an einem See, wie er in einem Interview der »Welt« sagte. dpa

Musik

Abschied von Berlin

Sharon Brauner über ihr neues Lied » Kind dieser Stadt« und warum die Urberlinerin ihre Heimat verlassen will.

von Jan Feldmann  28.08.2026

Musik

Tagebuch in Tönen

In seiner Biografie »Idylle und Vertreibung« über Robert Kahn erinnert Reinhard Wulfhorst an einen außergewöhnlichen deutsch-jüdischen Komponisten

von Maria Ossowski  28.08.2026

TV-Kritik

»Phoenix« - herausragender Film über eine Schoa-Überlebende

Christian Petzolds grandiose Parabel auf Deutschland im »Jahre Null«

von Felicitas Kleiner  27.08.2026

Bremer Kunsthalle

Bremen

Auszeichnung für künstlerische Auseinandersetzung mit NS-Verbrechen

Die Künstlerin Annette Kelm wird mit dem 50. Pauli-Preis geehrt. Ihre Fotoserie »Die Bücher« zeigt Cover von Werken, die von den Nazis verboten und verbrannt wurden

 27.08.2026

MARKK Museum am Rothenbaum

Hamburg

Ausstellung zum Bild vom Judentum

Welches Bild hat das Hamburger Museum MARKK vom Judentum vermittelt? Welche Rolle spielte es in der NS-Zeit? Eine Ausstellung will diese Fragen beantworten

 27.08.2026

Interview

»Werdet ihr uns helfen, Israel zu ›reparieren‹?«

Die Regisseurin Yael Reuveny über das komplexe Verhältnis zwischen deutschen Juden und Israelis, ihr neues Filmprojekt und einen Aufruf an unsere Leser, nach Home-Videos von Israel-Reisen zu suchen

von Ayala Goldmann  27.08.2026

Kolumne

Fastenkurse im Bordbistro

Wieder mal Spaß gehabt mit der Deutschen Bahn: Über die Katastrophe eines Weltkonzerns

von Maria Ossowski  27.08.2026

Schweiz

Das sind die beliebtesten Vornamen für neugeborene Jungen und Mädchen

Eine neue Rangliste des Bundesamts für Statistik gibt Aufschluss

von Nicole Dreyfus  27.08.2026 Aktualisiert

Kinder

Noah, Ben oder Lea?

Warum sich biblische Namen im deutschsprachigen Raum großer Popularität erfreuen

von Nicole Dreyfus  26.08.2026