Preis

Verständigung und Toleranz

Das Jüdische Museum Berlin hat am Samstagabend die Schauspielerin Iris Berben und den Unternehmer Berthold Leibinger mit dem diesjährigen Preis für Verständigung und Toleranz ausgezeichnet.

Berben wurde für ihr öffentliches Engagement gegen Rassismus, Antisemitismus und Neonazismus und ihre enge Verbundenheit mit Israel geehrt. So unterstütze sie etwa die Hebräische Universität Jerusalem mit dem von ihr ins Leben gerufenen Iris-Berben-Fonds in der Gehirnforschung und engagiere sich für den »Raum der Namen« im Berliner Holocaust-Mahnmal, hieß es.

Unterstützung Leibinger ist Gesellschafter des Werkzeugmaschinenherstellers Trumpf in Ditzingen (Baden-Württemberg) und hat nach Angaben des Museums mit einem Teil seines Vermögens die Berthold Leibinger Stiftung gegründet. Mit dieser fördert er Einrichtungen wie die Jerusalem Foundation Deutschland, die Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, das Nürnberger Institut für NS-Forschung oder den Verein »Gegen Vergessen – Für Demokratie«.

Die Laudatio auf Berben hielt der SPD-Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier. Laudator für Berthold Leibinger war der Direktor des Deutschen Literaturarchivs Marbach, Ulrich Raulff.

Der undotierte Preis für Verständigung und Toleranz wird von dem Museum seit 2002 an Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Kultur und Politik vergeben, die sich besonders für die historische Verantwortung Deutschlands, für Menschenwürde und den Dialog zwischen den Kulturen und Religionen einsetzen. Bisherige Preisträger waren unter anderem Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und der Dirigent Daniel Barenboim. epd

Aufgegabelt

Kabeljau mit Tahini

Unser Rezept der Woche

von Katrin Richter  30.04.2026

Lesen

Das Gefühl des Kontrollverlusts

Der Amerikanist Michael Butter setzt sich erneut mit dem Begriff der Verschwörungstheorie auseinander, versäumt aber etwas

von Till Schmidt  30.04.2026

Kino

Miranda ist zurück

20 Jahre nach dem großen Erfolg von »Der Teufel trägt Prada« geht es weiter. Und das Ticket lohnt sich sogar

von Sophie Albers Ben Chamo  30.04.2026

Kulturkolumne

Wer braucht schon Kontakte ins Weiße Haus?

Unser Autor hat das nicht nötig – dank seiner Belarus-Connection

von Eugen El  30.04.2026

Medien

Springer-Chef Döpfner nimmt »Politico«-Redaktion in die Pflicht

Niemand sollte für Axel Springer arbeiten, wenn er Israels Existenzrecht anzweifelt, stellt Mathias Döpfner nach Kritik aus der »Politico«-Redaktion klar

 29.04.2026 Aktualisiert

Zahl der Woche

5 Millionen Bücher

Funfacts & Wissenswertes

 29.04.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Themen der Jüdischen Allgemeinen

 29.04.2026

Ausstellung

Caricatura-Galerie Kassel zeigt Cartoons zu jüdischem Leben

»Haben Juden nichts zu lachen?« - Die Caricatura-Galerie in Kassel eröffnet eine Ausstellung mit Karikaturen »zwischen bitterer Ironie und nachdenklicher Leichtigkeit«

 29.04.2026

Programm

Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 30. April bis zum 7. Mai

 29.04.2026