Hollywood

Steven Spielberg wollte wegen »E.T.« Vater werden

Der jüdische Meisterregisseur Steven Spielberg Foto: picture alliance / Richard Shotwell/Invision/AP

Die Arbeit am Set von »E.T.« hat in Regisseur Steven Spielberg einen Kinderwunsch geweckt. Der Film habe ihn dazu gebracht, »zum ersten Mal Vater werden zu wollen«, sagte der 78-Jährige bei einer Veranstaltung in New York City, wie das Branchenportal »People« berichtet. Vor den Dreharbeiten habe er noch nie darüber nachgedacht.

Beim Filmen des Klassikers, der 1982 in die Kinos kam, habe er sich wie ein Elternteil gefühlt und einen Beschützerinstinkt gegenüber den jungen Schauspielern gehabt - besonders bei Drew Barrymore, die damals erst sechs Jahre alt war.

Lesen Sie auch

Sieben Kinder und sechs Enkel

Da kam ihm laut »People« der Gedanke: »Vielleicht könnte das eines Tages mein echtes Leben sein«.

Mittlerweile hat der jüdische Erfolgsregisseur (»Schindlers Liste«, »Catch Me If You Can«) sieben Kinder und sechs Enkel. Fast allen davon habe er »E.T.«, in dem ein Junge einen Außerirdischen aufnimmt, schon gezeigt. dpa

Zahl der Woche

7 Wochen

Fun Facts und Wissenswertes

 28.07.2026

Literatur

Von der Liebe in Zeiten der ’Ndrangheta

In seinem Tatsachenroman erzählt der italienisch-jüdische Autor Roberto Saviano die Geschichte einer verschwundenen Frau

von Knut Elstermann  28.07.2026

Aufgegabelt

Marokkanische Bällchen

Rezepte und Leckeres

 28.07.2026

Meinung

Das ibug-Festival 2025 – eine sächsische Documenta?

Antisemitismus in der Kunst: Auf dem internationalen ibug-Festival in Chemnitz wurden im vergangenen Jahr Werke gezeigt, die antisemitische Klischees reproduzierten. Droht dieses Jahr eine Wiederholung?

von Vladimir Shikhman  28.07.2026

London

Boy George veröffentlicht israelsolidarischen Song »We Will Dance Again«

Der britische Sänger stellt in seinem neuen Reggae-Lied klar: »Ich stehe auf der Seite der Juden.«

von Imanuel Marcus  28.07.2026

New York

Carly Simon hat Parkinson

Die Sängerin und Songschreiberin mit jüdischem Familienhintergrund kämpft mit zwei gesundheitlichen Problemen. Trotzdem hat es sie es geschafft, ein neues Album aufzunehmen

 28.07.2026

Filmkritik

»Blutspur Antwerpen« – Ein Lehrstück in Sachen Antisemitismus

Keine einzige Rezension hat den Krimi bislang als das gewertet, was er ist: Ein rassistisches Machwerk in Gestalt einer »antisemitischen Parabel«

von Achim Bühl  27.07.2026

Musik

Und sie erinnern sich doch

Die Bayreuther Festspiele begehen ihr 150. Jubiläum mit Nachdenklichkeit

von Maria Ossowski  27.07.2026

Bayreuther Festspiele

Michel Friedman in Bayreuth: Neue Ära der Aufarbeitung beginnt

Um offen mit ihrer nationalsozialistischen Vergangenheit umzugehen, haben die Bayreuther Festspiele Michel Friedman als Redner eingeladen. Der Publizist rief eine neue Ära des Erinnerns aus

 26.07.2026