Ignatz-Bubis-Preis

Spende von Bundespräsident Steinmeier

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier Foto: dpa

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der den Ignatz-Bubis-Preis 2016 erhalten hat, spendet die 50.000 Euro Preisgeld je zur Hälfte an die Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg (HfJS) und die Bente-Kahan-Stiftung in Breslau, der Geburtsstadt von Steinmeiers Mutter.

Die HfJS werde ihren Anteil für Studierende aus Nicht-EU-Ländern einsetzen. Insbesondere für diejenigen aus Ost- und Südosteuropa, die sich für den Masterstudiengang Jewish Civilizations bewerben, teilte die Hochschule am Freitag mit.

Padeia Der Studiengang ist ein gemeinsames Projekt der Hochschule und des European Institute for Jewish Studies in Sweden, Padeia. Der Hochschul-Rektor, Johannes Heil, sagte, die Zuwendung des Bundespräsidenten werde Studierenden unter anderem aus Russland, der Ukraine und der Türkei zugutekommen.

Das seien Länder, »in denen die gegenwärtigen politischen Umstände den Wissenschaften, insbesondere auch den Jüdischen Studien, kaum Luft für freie Entfaltung des Geistes lassen«.

Steinmeier hatte zu Jahresbeginn den »Ignatz Bubis-Preis für Verständigung« der Stadt Frankfurt am Main erhalten. Der nach dem früheren Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland und der Jüdischen Gemeinde in Frankfurt, Ignatz Bubis (1927–1999), benannte Preis wird seit 2001 alle drei Jahre verliehen. epd

»Stefan Raab Show«

RTL löscht »Betrüger-Gen«-Clip über Gil Ofarim

Nach Berichterstattung der »Jüdischen Allgemeinen« reagiert der Privatsender

 03.02.2026

Fernsehen

Empathie im Dschungelcamp: Und dann reicht Gil Ariel die Hand

Die elfte Folge steckte voller Überraschungen

von Martin Krauß  02.02.2026

Kommentar

Antisemitismus im »Safe Place«: Die Kunstakademie Düsseldorf macht’s möglich

Eine Kunstakademie sollte Räume für kritisches Denken öffnen - aber nicht für Ideologien, die Menschenfeindlichkeit salonfähig machen

von Nicole Dreyfus  02.02.2026

Kino

»Disclosure Day«: Steven Spielberg bringt neuen Alien-Film ins Kino

Der jüdische Regisseur legt mit seinem neuen Sci-Fi-Drama ein geheimnisvolles Werk vor, das einen ganz neuen Ansatz verfolgen soll

 02.02.2026

Meinung

Antisemitismus auf Sendung

RTL zeigte ein Video zu einem »Betrüger-Gen« von Gil Ofarim – ausgerechnet am Holocaust-Gedenktag. Nun wird das Video offline genommen. Doch das ist nur das Minimum an Konsequenzen

von Ayala Goldmann  03.02.2026 Aktualisiert

TV

»Stefan Raab Show« unterstellt Gil Ofarim »Betrüger-Gen«

In seiner »Dschungelcamp«-Nachlese greift der Showmaster in einem Einspieler auf antisemitische Stereotype zurück

von Ralf Balke  02.02.2026

Los Angeles

Jack Antonoff gehört zu den jüdischen Grammy-Gewinnern

Der Sänger, Songschreiber und Produzent aus New Jersey war mehrfach nominiert. Welche Juden gewannen noch?

von Imanuel Marcus  02.02.2026

Fernsehen

»Du bist ein kranker Lügner«

Ariel attackiert Gil Ofarim und Mirja muss raus: So war die zehnte Folge des Dschungelcamps

von Martin Krauß  01.02.2026

»Dschungelcamp«

Gil Ofarim: »Auch ich will ’ne Antwort - vom deutschen Justizsystem«

Musiker Gil Ofarim steht wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit

von Britta Schultejans  01.02.2026