Hollywood

Scarlett Johansson unterstützt Woody Allen

Scarlett Johanson bei der Emmy-Preisverleihung 2018 in Los Angeles Foto: dpa

Hollywood-Star Scarlett Johansson hat US-Regisseur Woody Allen (83) gegen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs verteidigt. »Ich habe viele Gespräche mit ihm darüber geführt«, sagte die 34-Jährige dem »Hollywood Reporter« in einem Interview, das am Mittwoch (Ortszeit) erschien.

Die Schauspielerin und der Regisseur seien dabei sehr direkt zueinander gewesen. »Er beteuert weiter seine Unschuld und ich glaube ihm«, zitierte das Magazin Johansson weiter.

ZUSAMMENARBEIT »Ich liebe Woody«, sagte Johansson dem »Hollywood Reporter«, sie sei jederzeit bereit, wieder mit Allen zu drehen. Die Schauspielerin hatte mehrfach mit dem Regisseur zusammengearbeitet, unter anderem 2008 in dem Film »Vicky Cristina Barcelona«.

Woody Allens Adoptivtochter Dylan Farrow hatte 2018 im Zuge der »MeToo«-Bewegung erneut Missbrauchsvorwürfe gegen den Regisseur vorgebracht. Sie sei als Siebenjährige im Elternhaus missbraucht worden. Allen hat die Vorwürfe stets zurückgewiesen.

Dennoch waren einige Schauspieler zu dem vierfachen Oscar-Preisträger Allen auf Distanz gegangen. Colin Firth, Timothée Chalamet, Mira Sorvino, Greta Gerwig, Ellen Page und andere erklärten, dass sie künftig nicht mehr mit Allen drehen wollten.  dpa

Literatur

»Empfänger unbekannt«: Wenn ein Freund zum Feind wird

Die judenfeindlichen Novemberpogrome von 1938 jähren sich zum 88. Mal. Anlass, die Geschichte »Empfänger unbekannt« aus demselben Jahr zur Hand zu nehmen. Darin schlägt ein Jude zurück, mit überraschenden Mitteln

von Leticia Witte  30.10.2026

München

Julia Klöckner: Verteidigung jüdischen Lebens Aufgabe für alle

Jüdische Kultur ist in Deutschland tief verwurzelt. Zum 40. Mal wollen die Kulturtage diesen Reichtum würdigen. Für die Bundestagspräsidentin ein Anlass zu Mahnung und Hoffnung

 30.10.2026

Frankfurt

Eine Akademie für Deutschland

Am Montag wird die Jüdische Akademie feierlich eröffnet. Sie soll innerjüdische Debatten fördern und jüdische Perspektiven stärker in die Gesellschaft einbringen

von Josef Schuster  30.10.2026

Eröffnung

Museum Zwangsarbeit zeigt Ausstellung zu »unerwünschten Kindern«

Beziehungen zwischen Deutschen und Zwangsarbeitern im NS-Regime waren verboten. Trotzdem gab es diese Kontakte ebenso wie Kinder aus diesen Beziehungen. Eine Ausstellung in Weimar widmet sich den Geschichten der betroffenen Eltern und Kindern

 29.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Bettina Piper, Imanuel Marcus  29.10.2026

Auszeichnung

Shimon-Peres-Preis für deutsch-israelische Projekte

Für einen Dialog in Krisenzeiten werden jetzt zwei deutsch-israelische Projekte ausgezeichnet. Der Preis erinnert an den Friedensnobelpreisträger und israelischen Staatspräsidenten Shimon Peres

 29.10.2026

Kulturkolumne

Tikkun Olam am Abend

Das Geheimnis der Waldschnepfe

von Sophie Albers Ben Chamo  29.10.2026

Tel Aviv

Gal Gadot will mit ihrer Familie nach Israel zurückkehren

Die Hintergründe

 29.10.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  28.10.2026