Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

wladimir kaminer könnte sich auch ein Leben ohne Schriftstellerei und Russendisko vorstellen. Dem Hamburger Abendblatt antwortete der Autor auf die Frage, welchen Beruf er als Alternative wählen würde: »Friedhofsgärtner. Dann hätte ich auch mit Geschichte und Geschichten zu tun, mit dem Lauf der Zeit und den Veränderungen, die das mit sich bringt.«

Alicia Silverstone trifft nicht den Publikumsgeschmack – jedenfalls, wenn es um Kindernamen geht. Bei einer amerikanischen Online-Umfrage nach dem bescheuertsten Promi-Kindernamen belegte die Schauspielerin (Clueless) Rang Eins. Silverstones im Mai geborener Sohn heißt »Bear Blu.«

matisyahu hat mit seinem Bart offenbar auch seine Manieren abgelegt. Der seit einigen Wochen glattrasierte chassidische Reggaesänger fühlte sich bei einem Konzert in New York durch das Blitzlicht einer Fotografin gestört und reagierte mit einem Fußtritt ins Gesicht der Fotoreporterin. Entschuldigen wollte Matisyahu sich dafür nicht, im Gegenteil: Die Fotografin möge in Zukunft sensibler mit ihm als Künstler umgehen, twitterte ihr der Musiker.

Julianna Margulies neigt nicht zu mütterlicher Großzügigkeit. Kieran, der kleine Sohn der Schauspielerin (Good Wife), wird zu seinem vierten Geburtstag kommenden Monat keine Geschenke bekommen, hat seine Mutter beschlossen. Margulies’ Begründung: Ihr Junge wachse reich und privilegiert auf und solle sich daran nicht zu sehr gewöhnen.

benjamin netanyahu macht einen intelligenten Eindruck. Der israelische Premierminister wurde von der US-Wirtschaftswebsite Business Insider in ihre Jahresliste der 20 klügsten Menschen der Welt aufgenommen, zusammen mit Koryphäen wie dem Physiker Stephen Hawking. Netanyahu, so die Website, habe einen Intelligenzquotienten von 180. ja

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  03.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026

Lesen!

Existenzialistische Suchbewegungen

In Benjamin Steins »Tiferet« geht es um die letzten Dinge, um alles und nichts – und vor allem um Abschied und Verlust

von Tobias Prüwer  02.11.2026

Interview

»Gemeinsam nach der Wahrheit suchen«

Carlos Fraenkel, der neue Leiter des Potsdamer Einstein Forums, will unterschiedliche Denktraditionen miteinander ins Gespräch bringen – und die Philosophie stärker in der Gesellschaft verankern

von Ayala Goldmann  02.11.2026

Aufgegabelt

Frühstückskartoffeln

Rezepte und Leckeres

 02.11.2026

Sprachen

Neues Spanisch-Wörterbuch: »Jüdisch« bleibt ein Synonym für »geizig«

Die Real Academia Española weigert sich, einen argentinischen Richterspruch umzusetzen - auch in der Neuausgabe ihres Kompendiums der spanischen Sprache findet sich ein Beispiel für Alltagsantisemitismus

von Michael Thaidigsmann  02.11.2026