Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Bar Refaeli Foto: ARROW

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 25.10.2011 09:33 Uhr

calvin klein trägt nicht nur Unterhosen mit seinem eigenen Namen drauf. Der New Yorker Modemacher legt Wert darauf, unten drunter auch Wäsche anderer Hersteller auszuprobieren – aus geschäftlichen Gründen: »Ich muss wissen, was die Konkurrenz macht.«

mayim bialik kann nicht alle jüdischen Feiertage einhalten. An Sukkot musste die orthodoxe US-Schauspielerin eine neue Folge ihrer Erfolgsserie The Big Bang Theory drehen. »Irgendwann mal werde ich meine Drehtermine so legen können, dass ich alle 8.000 jüdischen Feiertage begehen kann, die die Halacha vorschreibt«, hofft die 35-Jährige.

michael degen taucht tief in die deutsch-jüdische Geschichte ein. In Margarethe von Trottas neuem Film über Hannah Arendt (gespielt von Barbara Sukowa) verkörpert Degen Arendts Freund Kurt Blumenfeld. Blumenfeld war von 1924 bis 1933 Präsident der Zionistischen Vereinigung für Deutschland. Nach seiner Alija leitete er in Eretz Israel ab 1936 den Keren Hayesod. Der Film soll 2012 in die Kinos kommen.

bar refaeli sieht auch in Herrenkleidung sexy aus. Die 26-Jährige wirbt seit Kurzem für Männerhemden der Marke »Arrow«. Mit dem israelischen Supermodel als neuer Bannerträgerin hofft das traditionsreiche amerikanische Textilunternehmen, sein Image als Spießermarke loszuwerden.

susan sideropoulos macht einen kleinen Karrieresprung in die USA. Nach langen Jahren als »Verena Koch« in der RTL-Daily-Soap Gute Zeiten, Schlechte Zeiten kommt die Tochter eines Griechen und einer Israelin ins amerikanische Fernsehen. Sideropoulos wird eine Rolle in der Agentenserie Covert Affairs übernehmen. ja

Zahl der Woche

13 Sommer- und Winter-Machanot

Fun Facts und Wissenswertes

 27.01.2026

Kairo/Berlin

Ägypten verbietet Buch zu Gaza-Krieg - Autoren: Das Interesse ist riesig

Ihr Streitgespräch über den Nahostkonflikt sorgte in Deutschland für viel Aufmerksamkeit - doch Ägyptens Zensur verbietet das Buch von Philipp Peyman Engel und Hamed Abdel-Samad. Die Autoren nehmen es eher gelassen

 27.01.2026

USA

Kanye West entschuldigt sich erneut für Antisemitismus

In einer ganzseitigen Anzeige im Wall Street Journal schreibt der Rapper: »Ich bin kein Nazi und kein Antisemit. Ich liebe jüdische Menschen.«

 27.01.2026

Meinung

Ein Schmock kommt selten allein

Im »Dschungelcamp« scheint Gil Ofarim in bester Gesellschaft. Doch was hat er aus seiner Lüge in der »Davidstern-Affäre« gelernt?

von Ayala Goldmann  27.01.2026

Meinung

»Zeit Geschichte« stellt sich in eine unsägliche Tradition

Das Titelbild der neuen Ausgabe des Hefts reduziert den Nahostkonflikt auf ein simples Gut-gegen-Böse-Schema. Immer wieder nutzen renommierte Medien problematische Bildsprache, wenn es um Israel geht

von Nikolas Lelle  27.01.2026

Oscar-Nominierungen

Natalie Portman: Frauen kommen zu kurz

Man sehe die Hürden für Regisseurinnen auf jeder Ebene, so die Schauspielerin

 27.01.2026

Fernsehen

Und dann sagt Gil Ofarim: »Jetzt habe ich ein bisschen was kapiert«

Am 4. Tag im Dschungelcamp spielte sich alles ab, wofür der Begriff »Fremdschämen« erfunden wurde

von Martin Krauß  26.01.2026

Serie

»Holocaust«-Serie: Wendepunkt der deutschen Erinnerungskultur

Vor 47 Jahren wurde im öffentlich-rechtlichen Fernsehen die US-Serie »Holocaust - Die Geschichte der Familie Weiss« ausgestrahlt. Der damals verantwortliche Leiter der Hauptabteilung Fernsehspiel erinnert sich an Widerstände und weinende Anrufer

von Jonas Grimm  26.01.2026

Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

von Nicole Dreyfus  26.01.2026