Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Iris Knobloch will auch weiterhin aufstrebende Talente unterstützen. Denn die Juristin bleibt dem Filmfestival Cannes erhalten. Bis zum Jahr 2028 wird Knobloch, die 15 Jahre Präsidentin von Warner Bros. France war, die Vorsitzende des renommierten Filmfestivals bleiben. Knobloch sagte: »Die Wahrung der künstlerischen Exzellenz des Festivals, die Förderung der kreativen Freiheit und die Wahrung der humanistischen Werte des Festivals werden die Prioritäten meiner Arbeit sein.« Sie werde weiterhin die Unabhängigkeit des Auswahlverfahrens schützen.

Hugo Egon Balder ist bei mehreren Terminen der Rocky Horror Show in Oberhausen dabei – und zwar als Erzähler. Der 74-jährige Schauspieler wird also durch den Abend führen und die Geschichte um die bekannten Figuren der Show zum Besten geben. Das Musical des britischen Autors Richard OʼBrian, das seit 1975 Kultstatus hat, feiert in diesem Jahr seinen 50. Geburtstag. Aber bitte jetzt keinen Toast werfen.

Lahav Shani ist vom üblichen Programm am Ende eines Konzertes abgewichen. Am Sonntag dirigierte der Chef des Israel Philharmonic Orchestra unter anderem ein Violinkonzert von Johannes Brahms. Am Ende wandte sich Shani an das Publikum und sagte: »Liebe Freundinnen und Freunde, nach so einem Konzert würde ich normalerweise sagen, dass es nichts mehr hinzuzufügen gibt. Die Musik hat alles gesagt. Aber heute ist ein so besonderer Tag, an dem wir alle die Freude über die drei Geiseln, die freigekommen sind, teilen.« Weil es aber in Israel nun einmal so sei, dass es keine Freude ohne Tränen gibt, sagte Lahav, er hoffe auf die Rückkehr der noch festgehaltenen Geiseln. »Für sie singen wir nun die Hatikwa.«

Yohay Sponder kommt mit seiner Show »Self Loving Jew« nach Deutschland. Der israelische Comedian wird in Frankfurt am Main und Berlin auftreten und sein Publikum mit bissiger Satire und schwarzem Humor sicherlich nicht nur zum Lachen bringen.

Yuval Raphael, eine Überlebende des Hamas-Massakers wird Israel beim diesjährigen Eurovision Song Contest (ESC) in der Schweiz vertreten. Die 24 Jahre alte Yuval Raphael setzte sich am Mittwochabend im Finale der Fernsehshow »Hakochav Haba« (»Der nächste Star«) gegen weitere Kandidaten durch. Sie ist israelischen Medien zufolge ein Neuling in der Musikbranche.

"Dschungelcamp"

Gil Ofarim: »Auch ich will ’ne Antwort - vom deutschen Justizsystem«

Musiker Gil Ofarim steht wieder im Zentrum der Aufmerksamkeit

von Britta Schultejans  01.02.2026

Musik

»Ich werde alles geben«

Noam Bettan, Israeli mit französischen Wurzeln, vertritt sein Land beim Eurovision Song Contest in Wien

von Sabine Brandes  01.02.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Veränderung oder Die Welt von gestern ist nicht mehr

von Nicole Dreyfus  01.02.2026

TV

Was der Dschungel mit den Primaries zu tun hat

»Ich habe halt seeehr wenig Follower«, sagt Nicole Belstler-Boettcher als sie das Camp verlassen muss. Das Dschungelcamp serviert uns in ungewöhnlichem Rahmen einiges zur Demokratietheorie

von Martin Krauß  01.02.2026

Kino

»EPiC: Elvis Presley In Concert« feiert Kinostart

Laut Regisseur Baz Luhrmann ist das Werk weder eine reine Dokumentation noch ein klassisches Konzertfilm-Format, sondern ein tiefgründiges Porträt des 1977 verstorbenen jüdischen Stars. Die Kritiker sind beeindruckt

 31.01.2026

Der diesjährige Lerntag "Jom Ijun" findet am 1. Februar im Gemeindezentrum der ICZ in Zürich statt.

Interview

»Wir sind in der kleinen jüdischen Welt einsam«

Der diesjährige Lerntag »Jom Ijun« beleuchtet das innerjüdische Spannungsfeld zwischen Gemeinschaft und Individualismus. Warum auch der jüdische Diskurs davon betroffen ist, erklären die Organisatoren Ron Caneel und Ehud Landau im Gespräch

von Nicole Dreyfus  31.01.2026

Aufgegabelt

Früchtebrot

Rezepte und Leckeres

 31.01.2026

Rezension

Israel lieben und an Israel zweifeln

Sarah Levys Buch »Kein anderes Land« ist ein persönliches Zeitdokument – von Sommer 2023 bis zum 7. Oktober und dem Gaza-Krieg

von Eugen El  31.01.2026

Meinung

Warum der Begriff »Davidstern-Skandal« unpassend ist

Die Formulierung beschreibt den Vorfall nicht nur falsch, sie deutet ihn auch als ein jüdisches Vergehen

von Martin Krauß  30.01.2026