Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Steve Guttenberg hilft indirekt den Feuerwehrleuten, die verheerenden Brände in Los Angeles zu löschen. Er fahre derzeit die Autos derjenigen weg, die alles stehen und liegen lassen mussten, um den Weg frei für die Feuerwehr zu machen, sagte er in einem Interview am Straßenrand. Der Schauspieler (The Goldbergs, Police Academy) rief Einwohner dazu auf, die Schlüssel in ihren Autos stecken zu lassen, sodass man diese manövrieren könne. Er habe gesehen, wie Staus durch abgestellte Autos Löschzüge daran gehindert hätten, zu den Bränden zu gelangen.

Martin Moszkowicz wünscht sich mehr Innovationen in der Filmbranche. In einem Gastbeitrag in der »Süddeutschen Zeitung« beklagt er ein kreatives Defizit bei Produzenten, Sendern und Filmemachern und plädiert für mutige und experimentelle Erzählformen. Um die Entwicklung der Kreativen besser zu fördern, wünscht sich Moszkowicz »mehr kreativen Wettbewerb, mehr Initiative und mehr Investitionen«. Gleichzeitig brauche es weniger, »dafür hochwertigere Filme im Kino mit angemessenem Budget und starker Marketingpower, die das Publikum überraschen und ein unvergessliches Erlebnis bieten«.

Alexa Karolinski hat in einem Beitrag für die »Süddeutsche Zeitung« über die aktuelle Situation in ihrer Wahlheimat Los Angeles geschrieben. Die Regisseurin (Oma und Bella, Unorthodox) beschrieb eindrücklich, wie trocken das Land um Los Angeles herum war: »Stellen Sie sich die Art von Trockenheit vor, die einen Brand von nur einer weggeworfenen Zigarette oder einem losen Elektrokabel verursachen kann. Und dann stellen Sie sich einen Wind in Hurrikan-Stärke vor, der ihn nährt. Es ist ein Albtraum.«

Ronald S. Lauder zieht sich aus dem Vorstand von Esteé Lauder zurück. Seine Tochter Jane und sein Schwiegersohn Eric Zinterhofer sind als zwei der vorgeschriebenen Nachfolger vorgesehen. Lauder hat über 50 Jahre in dem Familienunternehmen gearbeitet.

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026