Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Michael Douglas lebt zwar nicht in Los Angeles, kennt aber die Stadt gut und hat sich am Samstag zu der Situation in der Metropole via Instagram geäußert. Douglas sagte – sichtlich mitgenommen – »es ist einfach eine albtraumhafte Tragödie, die weit über das hinausgeht, was ich, was jeder, verstehen kann«. Ja, viele redeten über die Filmstars, die ihre Häuser verloren haben, aber vielen anderen sei dies auch wiederfahren, betonte der Schauspieler. Menschen, die in der Filmindustrie auf Stundenlohn-Basis arbeiteten, zum Beispiel und die oftmals keine Versicherung hätten. Die Douglas-Foundation habe daher beschlossen, dem American Red Cross zu helfen und ihren Beitrag zu leisten. In dieser Krise gehe es nicht um »Blue States« und »Red States«, sondern es sei einfach eine Frage der Humanität.

Steve Guttenberg hilft indirekt den Feuerwehrleuten, die verheerenden Brände in Los Angeles zu löschen. Er fahre derzeit die Autos der Leute weg, die alles stehen und liegen lassen mussten, um den Weg frei für die Feuerwehr zu machen, sagte er in einem Interview am Straßenrand. Der Schauspieler (The Goldbergs, Police Academy) Einwohner dazu auf, die Schlüssel in ihren Autos stecken zu lassen, sodass man sie wegfahren könne. Er habe gesehen, wie Staus durch abgestellte Autos, Löschzüge daran gehindert hätten, zu den Bränden zu gelangen. Es seien, so Guttenberg, unbeschreibliche Szenen gewesen: Betroffene hätten panisch geschrieen, alle hätten Angst um ihre Familien. Alle sollten solidarisch sein, sagte Guttenberg dem Reporter.

Mayim Bialik hat via Instagram ein kleines Update zu der Situation in Los Angeles gegeben. Noch immer seien viele Menschen – wie auch sie – ohne Strom. Die Tage seien sehr kräftezehrend und an Schlaf fast nicht zu denken. In einer Story einen Tag zuvor schrieb die Schauspielerin: »Danke, dass so viele an uns hier in Los Angeles denken. Es ist sehr beängstigend und wir hoffen, dass alle sicher sind, während unserer mutigen Ersthelfer die Feuer an so vielen Stellen bekämpfen.« Auch Barbra Streisand ist von den Folgen der verheerenden Brände schockiert. In einer Nachricht auf Instagram schrieb die Schauspielerin und Sängerin: »Ich kenne die Furcht und die Angst, die Evakuierungen mit sich bringen, das Mitansehen, was Naturkatastrophen mit dem Zuhause machen. Einige meiner engsten Freunde und Kollegen haben ihr Zuhause verloren. Ich bin dankbar, dass sie am Leben sind.« Streisand dankte ausdrücklich den Feuerwehrleuten. Ihre Kollegin Jamie Lee Curtis und deren Familie spenden eine Million Dollar für die Betroffenen des Feuers in Kalifornien. Sie sei in Kontakt mit dem Gouverneur und werde Informationen posten, wie man wo Hilfe erhalten könne.

Gal Gadot hat sich zu den Gerüchten geäußert, sie hätte ihre gelbe Solidaritätsschleife bei den Golden Globes nicht tragen dürfen. »Es ist mir wichtig klarzustellen, dass mir jemals untersagt wurde, den Anstecker zu tragen. Einige Leute versuchen gerade eine Story zu erzählen, die es niemals gegeben hat.« Jeder drücke die Unterstützung für die Geiseln auf seine Weise aus. Gadot, schrieb sie, habe sich dazu entschlossen, eine Post mit großer Reichweite in den sozialen Medien zu teilen und einen gelben Ring als Zeichen ihrer Solidarität zu tragen. »Was wirklich wichtig ist: Dass die Geiseln nach Hause kommen. Mein Herz ist bei den Familien, die auf sie warten.«

Susan Sideropoulos hat ihre Instagram-Follower »fresh« ins Jahr begrüßt, mit ebenso aufgefrischter Haarfarbe und der Ankündigung, viele neue Dinge umzusetzen. Mal schauen, was die Schauspielerin und Buchautorin alles so geplant hat. Es wird sicherlich rosarot.

Andrew Garfield kann manchmal bekannten Kollegen nicht in die Augen sehen. »Ich bin unangenehm oft von berühmten Menschen völlig überwältigt«, sagte der Spider-Man-Darsteller der US-Zeitschrift »W Magazine«. Manchmal habe er eine Art Schockstarre, gestand er, und nannte Beispiele: »Als ich Tom Hanks getroffen habe, dachte ich nur: ›Ich kann dich nicht anschauen.‹« Auch jüngst bei einer Award-Veranstaltung habe es Leute gegeben, »bei denen es mir schwerfiel, ihnen in die Augen zu sehen«. (dpa)

Adrien Brody hat in seiner Rede bei den Golden Globes berührende Worte für seine Eltern, die bei der Preisverleihung dabei waren, gefunden. Der Schauspieler sagte: »Ihr haltet mich immer aufrecht. Ich nenne immer meine Mutter, wenn es um ihren Einfluss als Künstlerin auf mich geht, aber Dad, du bist das Fundament dieser Familie, und all die Liebe, die ich erhalten habe, fließt zu dir zurück.« Brody spielt in dem Film The Brutalist László Tóth, einen Holocaust-Überlebenden und Architekten, der nach der Schoa in die USA auswandert, um den amerikanischen Traum zu verwirklichen. (mit dpa)

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