Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Olga Grjasnowa träumt davon, zwei Tage allein im Hotel zu sein und nichts zu tun, außer Netflix zu schauen. Das verriet die 40-jährige Schriftstellerin, die vor Kurzem zum dritten Mal Mutter geworden ist, im Podcast »Und was machst Du am Wochenende?«. Ihr Leben drehe sich zurzeit rund um die Familie: »Megawach war ich seit zehn Jahren nicht mehr.«

Andrew Garfield kann eigenen Worten zufolge manchmal bekannten Kollegen nicht in die Augen sehen. »Ich bin unangenehm oft von berühmten Menschen völlig überwältigt«, sagte der Spider-Man-Darsteller der US-Zeitschrift »W Magazine«. Manchmal habe er einer Art Schockstarre, gestand er und nannte Beispiele:  »Als ich Tom Hanks getroffen habe, dachte ich nur: ›Ich kann dich nicht anschauen.‹« Auch jüngst bei einer Award-Veranstaltung habe es Leute gegeben, »bei denen es mir schwerfiel, ihnen in die Augen zu sehen«. Er werde bei den Begegnungen mit anderen Stars jedoch immer besser, sagte Garfield weiter. »Ich versuche mir einfach immer wieder klarzumachen, dass jeder nur ein Mensch ist – und ich auch.« Denn auch das macht sich der Schauspieler klar: Wenn jemand anderes allzu ehrfürchtig auf ihn reagiere, frage er sich schließlich auch, was mit dieser Person nicht stimme. (dpa)

Adrien Brody hat es auf das Cover des »New York Magazine« geschafft. Der Schauspieler, der in dem Film The Brutalist zu sehen sein wird, trägt dieses Mal leider kein schickes Outfit, sondern ist oberkörperfrei, was nicht schlimm ist – aber er ist wirklich sehr dünn. Diese Oberflächlichkeit mal beiseite gelegt, gibt es zu dem Cover natürlich auch einen Artikel, in dem Brody über sein kürzlich zu Ende gespieltes Theaterstück The Fear of 13 spricht, die Vorbereitungen auf seine Filme und seine Eltern. The Brutalist erzählt von der Geschichte eines fiktionalen Architekten und seines neuen Lebens nach der Schoa. Der Regisseur Brady Corbet hat dafür den Silbernen Löwen für den besten Regisseur auf dem Filmfestival in Venedig erhalten.

Stephen Fry ist in den Ritterstand erhoben worden. Die Ehre wurde dem Schauspieler und Autor zum Jahreswechsel zuteil – er wurde in die New Year Honours List von König Charles III. aufgenommen. Fry wurde hauptsächlich für seinen Einsatz um die mentale Gesundheit und für sein Engagement für die Umwelt ausgezeichnet. Er sei sehr erfreut, wurde – jetzt Sir – Stephen Fry zitiert. Am bewegendsten in diesem Zusammenhang sei es, wenn er an seine Kindheit denke, »an mein schreckliches Unglück, mein Elend und meine Dummheit und an alles, was zu so vielen Misserfolgen als Kind führte«, sagte Fry laut BBC.

Adriana Altaras liebt Weihnachten und Chanukka – und hat dementsprechend auch beide Feste gefeiert. Im Interview mit dem »Deutschlandfunk« sprach die 64-jährige Schauspielerin, Theater- und Opernregisseurin über Traditionen, religiöse Erziehung und ihr neues Buchprojekt, das sich mit Essen und Ernährung beschäftigt. Sie selbst habe mit dem Kochen erst nach der Trennung von ihrem Ehemann begonnen, der bis dahin die Mahlzeiten für die Kinder zubereitet hatte. Mittlerweile stehe sie aber regelmäßig in der Küche. Am 24. Dezember gab es die klassische Weihnachtsgans und »wahnsinnig viel Gemüse« für die Vegetarier und Veganer unter ihren Gästen.

Timothée Chalamet feiert sich selbst. Auf Instagram postete der amerikanisch-französische Schauspieler, der in seinem neuen Film Like a Complete Unknown die Musiklegende Bob Dylan verkörpert, kurz vor dem Kinostart in den USA ein Video, in dem er vor einer Leinwand zu sehen ist, auf der riesige Schwarz-Weiß-Bilder des Singer-Songwriters gezeigt werden. Unter Konfettiregen und Glückwunsch-Botschaften wie »Du hast es geschafft« und »Wir sind so stolz auf dich« gratulieren ihm verschiedene Menschen zum erfolgreichen Abschluss der Dreharbeiten, unter ihnen auch die Freundin des 29-Jährigen, Kylie Jenner.

Jeff Goldblum hat eine Schwäche für die Arbeiten von Stanley Kubrick. Das erzählte der 72-jährige amerikanische Schauspieler und Musiker bei der Premiere des neuen Films Wicked in Australien, in dem er den Zauberer von Oz spielt. Kubrick ist vor allem für Werke wie The Shining oder Full Metal Jacket bekannt. bp

Berlin

Ruin und Rausch - Schau zeigt Berlin-Leben der 1910er und 20er Jahre

Glamour, Armut, Aufbruch: Die Neue Nationalgalerie Berlin zeigt mit »Ruin und Rausch«, wie Berlin in den 1910er und 20ern zwischen Glanz und Absturz, Chaos und Ekstase lebte. Was das »Babylon Berlin«-Lebensgefühl prägte

von Karin Wollschläger  24.04.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der Jüdischen Welt

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In Frankfurt zeigt das Jüdische Museum in einer Kabinettausstellung mehr als 200 Werke des Malers und Zionisten Armin Stern

von Eugen El  24.04.2026

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von Katrin Richter  24.04.2026

Film

Maggie Gyllenhaal wird Jury-Chefin der Filmfestspiele von Venedig

In dieser Rolle darf die Regisseurin und Darstellerin sie über den Goldenen Löwen entscheiden

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Venedig

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Solange Farkas und die anderen vier Jurorinnen erklären, sie wollten Staaten nicht in die Preisentscheidung einbeziehen, deren Regierungschefs vom Internationalen Strafgerichtshof angeklagt seien

 24.04.2026

Augsburg

Neue »Initiative Antisemitismuskritik & Theater« geplant

Theaterleute wollen sich gemeinsam gegen Judenhass im Kontext Bühne stellen. Dazu planen sie die Gründung einer neuen Initiative in Augsburg. Beteiligt sind auch Akteure aus anderen Teilen Deutschlands

von Christopher Beschnitt  23.04.2026

In eigener Sache

»Jüdische Allgemeine« kooperiert mit katholischer »Tagespost«

Ein Zeichen gegen Antisemitismus: »Die Tagespost« legt ihren Abonnenten die »Jüdische Allgemeine« kostenlos bei. Hinter der Aktion steckt unter anderem ein rundes Jubiläum

von Hannah Krewer  23.04.2026