Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Lior Raz spielt in der Fortsetzung des Ridley-Scott-Films Gladiator mit. Seine Rolle in Gladiator 2 ist offiziell nicht näher beschrieben, aber er zeigt Muskeln, Tierfell-Schürze und andere Gladiatoren-Accessoires. Auf seinem Ins­tagram-Account postete Raz, der vielen aus der israelischen Serie Fauda bekannt ist, ein Foto und schrieb dazu: »Ich bin so aufgeregt. Das ist Vigo.« Der erste Teil erschien im Jahr 2000 und wurde mit fünf Oscars ausgezeichnet.

Lena Brasch führt noch bis Februar 2025 das Stück Vielleicht fünf Jahre der Autorin Paulina Czienskowski auf dem Theaterschiff Heilbronn auf. In dem Stück, bei dem Brasch Regie führt, geht es um »Abwesenheit, Abhängigkeit und unüberwindbare Kontrollverluste«, wie es auf der Website des Theaters heißt. Lena Brasch brachte am Berliner Ensemble gemeinsam mit Sina Martens bereits It’s Britney, Bitch! auf die Bühne.

Margot Friedländer war bei der »Vogue«-Party zum 45. Jubiläum des Magazins im Berliner KaDeWe. Die 102-Jährige unterhielt sich, wie in den Instagram-Storys auf dem Account der »Vogue Germany« zu sehen ist, mit der Chefin Anna Wintour, posierte für Fotos mit der Schauspielerin Heike Makatsch, dem Schauspieler Matthias Schweighöfer und vielen anderen. Wie auch schon beim Cover für die Vogue war Friedländer sehr elegant angezogen: mit einem hellblau gemusterten Mantel-Kleid-Ensemble.

Stephen Fry freut sich auf die Wahl in Österreich am 29. September, an der er jetzt teilnehmen darf. Denn der Schauspieler und Autor ist seit Kurzem Österreicher. Wie er der Zeitung »Der Standard« in einem Interview erzählte, hat er die Staatsbürgerschaft angenommen. Seine Urgroßeltern kamen aus Wien. Fry sagte zur Wahl: »Zu wählen ist ein Symbol, dazuzugehören, ein Weg, zu beeinflussen, was im Land geschieht.« Demokratie sei ein so wichtiger Teil seines Lebens. »Ich will die Möglichkeit, in einer freien Wahl meine Stimme abzugeben, nicht verpassen«.

Daniel Hope bleibt bis 2031 Artistic Director der Dresdner Frauenkirche. Sein laufender Vertrag sei vorfristig um weitere fünf Jahre verlängert worden, sagte die Geschäftsführerin der Frauenkirchen-Stiftung, Maria Noth, am Donnerstag in Dresden. Mit seiner »außergewöhnlichen Kreativität, seinem feinen Gespür für den Klangraum Frauenkirche und seiner Weltoffenheit« habe Hope die Musikprogramme an der berühmten Dresdner Kirche nachhaltig geprägt. Der in Südafrika geborene irisch-deutsche Geiger ist seit 2019 an der Frauenkirche als künstlerischer Direktor tätig. Er freue sich »außerordentlich, noch länger bleiben zu dürfen und die wunderbare Kirche unterstützen zu können«, sagte Hope. Angesichts der vielfältigen Herausforderungen der Gegenwart bleibe Musik ein konstruktiver Gegenpol. Sie könne Menschen erreichen und verändern, davon sei er zutiefst überzeugt. Für 2025 plant die Stiftung Frauenkirche Dresden mehr als 100 Konzerte und Veranstaltungen, darunter Orgelabende und Formate für junges Publikum. Erwartet werden etwa der Geiger Pinchas Zukerman, der Mandolinen-Virtuose Avi Avital, das Züricher Kammerorchester und die Berliner Lautten Compagney, die eine Lesung mit Schauspielerin Corinna Harfouch musikalisch gestaltet.    Eröffnet wird das Musikjahr 2025 mit einem Neujahrskonzert des Dresdner Kammerchores. epd

Leo-Baeck-Preis

»Seine Arbeit hat rettende Relevanz«

Ahmad Mansour lobte in seiner Laudatio auf Dieter Nuhr den Mut und die intellektuelle Unbestechlichkeit des Kabarettisten. Eine Dokumentation

von Ahmad Mansour  10.06.2026

Rede

»Sie beweisen Zivilcourage und folgen mit ihrem Mut dem Beispiel von Leo Baeck«

Zentralratspräsident Schuster hob bei der Vergabe des Leo-Baeck-Preises Dieter Nuhrs ebenso fairen wie kompetenten Blick auf den jüdischen Staat hervor

von Josef Schuster  10.06.2026

Berlin

»Ich bin stolz! Sehr stolz«

Dieter Nuhr ist mit dem Leo-Baeck-Preis des Zentralrats der Juden geehrt worden. Wir dokumentieren hier exklusiv seine Rede im Wortlaut

von Dieter Nuhr  10.06.2026

Programm

Fast ohne Fußball: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 11. Juni bis zum 18. Juni

 10.06.2026

Tirana

Israelisches Kulturfestival in Albanien gestartet

Die israelische Botschaft holt jedes Jahr Künstler, Musiker, Köche und Tänzer in die albanische Hauptstadt, um die Vielfalt der israelischen Kultur vorzustellen

 10.06.2026

Kinostart

Die Hoffnung aus den Sternen

Steven Spielbergs »Disclosure Day« verbindet UFO-Mythos, Weltpolitik und spirituelle Sinnsuche zu einem bildgewaltigen Kinoereignis

von Christoph Schinke  10.06.2026

Bad Kissingen

Mazel tov in Unterfranken

Der »Kissinger Sommer« rückt zu seinem 40-jährigen Jubiläum jüdische Musik und Kultur in den Mittelpunkt. Intendant Alexander Steinbeis erklärt die Idee dahinter

von Maria Ossowski  10.06.2026

Schwäbisch Hall

Wenn Elefanten Synagogen tragen

In der kleinen Stadt sind die beiden einzigen erhaltenen Werke des Synagogenmalers Elieser Sussmann zu sehen – Paneele aus der Betstube von Unterlimpurg und der Frauenschul von Steinbach

von Michael Schleicher  09.06.2026

Interview

»Selbst ernannte progressive Linke haben offenbar das völkische Denken gelernt. Das ist alles so absurd«

Der Kabarettist Dieter Nuhr über den Erhalt des Leo-Baeck-Preises, Solidarität mit Israel und Kritik an seiner Person

von Detlef David Kauschke  09.06.2026