Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Zac Efron (36) hat unter lautem Jubel vor Hunderten Fans auf Hollywoods »Walk of Fame« seinen Stern auf dem berühmten Bürgersteig enthüllt. Der frühere Teenie-Schwarm  brachte seine Eltern und seinen Bruder zu der Zeremonie mit. Im Blitzlichtgewitter der Fotografen ging der gebürtige Kalifornier strahlend auf der Plakette zu Boden. Efron, der als Teenager durch die Disney-Filmreihe »High School Musical« bekannt wurde, erinnerte in seiner Ansprache an den im Oktober mit 54 Jahren gestorbenen Kollegen Matthew Perry. Bei den gemeinsamen Dreharbeiten zu der Komödie »17 Again – Back to High School« (2009) sei Perry ihm gegenüber »so nett und großmütig« gewesen, sagte Efron. Das habe ihn damals sehr motiviert und seine Karriere vorangebracht. Dafür wollte er Perry danken.

Barrie Kosky lässt sich von harten Zeiten und Krieg nicht einschüchtern: »Angst ist keine Antwort auf den Terror«, sagte er der Deutschen Presse-Agentur im Vorfeld einer Neuinszenierung der Operette »Die Fledermaus« an der Bayerischen Staatsoper in München. Kosky, Enkel jüdischer Einwanderer, reflektiert, dass viele Menschen in Deutschland im Moment Angst haben. »Ich fühle mich in der Mitte dieses Sturms. Ich pendle jeden Tag zwischen verschiedenen Emotionen hin und her«, sagte der Berliner mit Blick auf die Situation in Nahost seit dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober. Der gebürtige Australier sieht sich stets in der problematischen Situation, als Jude in Deutschland immer eine Seite einnehmen zu müssen. »Meine Hauptemotion ist es, an alle Opfer des Hamas-Angriffs, dieses Pogroms, dieses Massakers zu denken. Das ist meine Hauptpflicht als Jude. Aber wenn ich das getan habe, dann habe ich auch die Pflicht als Bürger, als Mensch, an die unschuldigen Opfer in Gaza zu denken. Das sind über 5000 Kinder«, betonte er.

Natalie Portman würde nach eigenen Angaben gerne in einem weiteren Star Wars-Film mitspielen. »Ich bin offen dafür«, sagte die 42-Jährige in der Sendung »Watch What Happens Live«. Konkrete Gespräche dazu habe es aber noch nicht gegeben, so Portman. »Niemand hat mich gefragt.« Portman hatte in Episode I bis III der »Star Wars«-Filme von 1999 bis 2005 Padmé Amidala gespielt. Ihre Kollegen aus den damaligen Filmen, Ewan McGregor und Hayden Christensen, sind inzwischen unter anderem für die Miniserie »Obi-Wan Kenobi« noch einmal in ihre Rollen als Jedi-Meister und Schurke Darth Vader zurückgekehrt. Portman berichtete außerdem, wie der heutige König Charles III. bei der Premiere ihres ersten »Star Wars«-Films offenbar keine Ahnung von ihrem Alter damals – oder aber vom Alter der Originaltrilogie (1977 bis 1983) – hatte: »Prinz Charles - er war damals Prinz Charles - hat mich gefragt, ob ich in den Originalen war«, erzählte Portman. »Ich meinte: «Nein, ich bin 18!» Aber er war sehr freundlich.«

Taika Waititi hat einen Spot für Apple gedreht, der sich mit der menschlichen Stimme auseinandersetzt. Erzählt wird die Geschichte eines Mädchens, das mit einem riesigen Wuschel, einer niedlichen Mischung aus der Cheshire Cat und einem übergroßen Hasen, nach der verlorenen Stimme sucht. Sie schauen unter einem Baum, auf hoher See und in weiten Wüsten. Wie der Film ausgeht, der sich an Menschen, die ihre Stimme nicht mehr benutzen können, wendet, kann sich jeder auf dem Instagram-Account des neuseeländischen Regisseurs (Jojo Rabbit) ansehen.

Tel Aviv ist beim jüngsten Ranking der teuersten Städte der Welt der »Economist Intelligence Unit« auf dem achten Platz gelandet und damit im Vergleich zum Vorjahr fünf Plätze nach unten gerutscht. Auf den ersten Platz kam Singapur, dahinter folgt Zürich. Die Studie wurde vor dem Terrorangriff der Hamas auf Israel durchgeführt und vergleicht Lebenskosten ganz alltäglicher Art.

Lola Marsh haben sich bei ihren Fans bedankt. Die israelische Band um Yael Shoshana und Gil wurde 30 Millionen Mal auf der Musikplattform Spotify gestreamt. 5,2 Millionen Hörerinnen und Hörer aus 182 Ländern riefen die Songs der beiden ab. »Wir sind sehr glücklich, bei eurem Soundtrack des Lebens dabei zu sein. Musik wird immer gewinnen.«

Timothée Chalamet ist pünktlich zu Chanukka Willy Wonka. In seinem neuen Film Wonka wird die Geschichte erzählt, wie aus dem Chocolatier der Mann wurde, der 2005 in Tim Burtons Film Charlie and the Chocolate Factory von Johnny Depp verkörpert wurde. Und der auf Kinder eher allergisch reagierte. Neben Chalamet haben auch Matt Lucas (Little Britain), Rowan Atkinson (Mr. Bean) und Hugh Grant (Vier Hochzeiten und ein Todesfall) Rollen übernommen. Wonkas Mutter wird von Sally Hawkins gespielt, die in Blue Jasmine die Schwester von Jeanette (Cate Blanchett) spielte.

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Die judenfeindlichen Novemberpogrome von 1938 jähren sich zum 88. Mal. Anlass, die Geschichte »Empfänger unbekannt« aus demselben Jahr zur Hand zu nehmen. Darin schlägt ein Jude zurück, mit überraschenden Mitteln

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Julia Klöckner: Verteidigung jüdischen Lebens Aufgabe für alle

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Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

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