Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Scarlett Johansson hat es Gwyneth Paltrow gleichgetan und eine Hautpflege-Linie ins Leben gerufen. Johansson sprach darüber – und über viele andere Dinge wie (Ex-)Ehemänner und Hautprobleme, die sie früher hatte – mit der Schauspielerin Gwyneth Paltrow in deren »The Goop Podcast«. Johansson, die mit 17 Jahren im Film Lost in Translation spielte, dachte außerdem laut darüber nach, wie sie ihren Kollegen Bill Murray über zehn Jahre nach dem Dreh zum Sofia-Coppola-Film zufällig in einer Bar traf. Er, der bis dahin einzige Gast in der Kneipe, war sehr überrascht, Johansson zu treffen, und beide tauschten sich aus über diese seltsam-wundervolle Zeit, die sie in Tokio hatten.

Gillian Merron soll bei der Krönung von Charles III. eine wichtige Rolle übernehmen. Wie »The Times« berichtet, soll Baroness Merron bei der Zeremonie am 6. Mai in Westminster Abbey eine von vier nichtchristlichen Glaubensrichtungen repräsentieren. Der britische Oberrabbiner Sir Ephraim Mirvis wird ebenfalls an der Krönung teilnehmen. Damit seine Frau und er nicht den Schabbat brechen müssen, um in die Abtei zu gehen, sind sie eingeladen worden, in Clarence House zu übernachten. Very kind!

Michael Douglas hat den Samstag am Strand von Santa Barbara verbracht und seinen Instagram-Fans einen schönen Tag gewünscht. »Alles ist gut, hoffe ich«, sagte der Schauspieler. Bei ihm sah es zumindest danach aus: Die Sonne schien, ein paar Menschen spielten Volleyball – so lässt sich’s leben.

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 19 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026

Presse

Stimme des Neubeginns

Anfang 1946 kehrten Karl und Lilli Marx aus dem britischen Exil nach Deutschland zurück und übernahmen in Düsseldorf die Herausgeberschaft eines jüdischen Gemeindeblattes. Im Laufe der Jahre ging daraus die Jüdische Allgemeine hervor. Porträt eines Vermittlerpaares

von Ralf Balke  07.05.2026

Zeitungsproduktion

Mit Papier, Schere und Klebestift

Texte kamen per Fax, Manuskripte per Post. Unsere ehemalige Kollegin erinnert sich, wie früher die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung gemacht wurde

von Heide Sobotka  07.05.2026

Essay

Herzenstexte auf gedrucktem Papier

Unsere Autorin begann beim Fernsehen, war lange Zeit beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk und schreibt heute für die Jüdische Allgemeine. Eine Liebeserklärung

von Maria Ossowski  07.05.2026