Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Jamie Lee Curtis hat Corona. Das schrieb die Schauspielerin auf ihrem Instagram-Account und postete gleich drei Tests zum fotografischen Beweis. »Diese Head Cheerleaderin wird ihren Freunden und Kollegen wohl nicht bei all den Festivals zujubeln können.« Das Leben so nehmen, wie es kommt, schob sie noch hinterher. Glücklicherweise scheint sie nur milde Symptome zu haben, deswegen hat sie jetzt auch viel Zeit, ihren Account zu pflegen. In jedem Fall: Gute Besserung!

Marisa Abela wird die 2011 verstorbene Musikerin Amy Winehouse in einem neuen Film über ihr Leben spielen. Wie der »Jewish Chronicle« berichtet, soll Back to Black von Sam Taylor-Johnson (Fifty Shades of Grey) gedreht werden. Abela kommt aus Brighton, hat jüdische-libysche und maltesische Wurzeln. Die Rolle als Amy Winehouse ist eine ihrer ersten großen Parts.

Golda Meir wird auf der Berlinale zu sehen sein. Natürlich nur im Film. Der amerikanisch-israelische Regisseur Guy Nattiv, der den Film mit Hellen Mirren in der Hauptrolle gedreht hat, wird Golda als Premiere bei dem Internationalen Filmfestival zeigen, das bestätigte die Berlinale am vergangenen Freitag auf ihrer Website. Nattiv schrieb in den sozialen Netzwerken dazu: »Der Film bedeutet mir so viel. Es war eine unglaubliche Reise, und ich kann es nicht erwarten, Ihnen allen den Film zu zeigen.«

Judd Hirsch hat in der Talkshow Jimmy Kimmel Live! erzählt, wie er Steven Spielberg kennengelernt hat. Der Schauspieler, der in Spielbergs jüngstem Film The Fabelmans dessen Onkel Boris spielt, traf den Regisseur, als dieser im zarten Alter von 24 Jahren mit einem Script am Schreibtisch saß. Hirsch erzählte, dass es das Script zu Jaws war. Sein zweites Treffen mit Spielberg zu The Fabelmans war etwas holperig: Hirsch hatte die Zeit für den Kennenlern-Zoom vergessen und war wohl etwas zu spät dran. Spielberg wartete bereits online. War aber offensichtlich nicht schlimm, denn die Rolle bekam er trotzdem.

Wien

Wie gewinnt man eigentlich den ESC?

Ein Lied über Krieg? Ein queerer Act? Oder ein Song, über den vor allem Jurys jubeln? Viele Thesen kursieren, wie man den Eurovision Song Contest gewinnt. Zeit für eine Annäherung kurz vor dem Finale

von Gregor Tholl, Jonas-Erik Schmidt  12.05.2026

Berlin

Dieter Nuhr erhält Leo-Baeck-Preis 2026 des Zentralrats der Juden

Mit der höchsten Auszeichnung des Zentralrats würdigt die Organisation insbesondere Nuhrs Engagement gegen Antisemitismus in der deutschen Medienlandschaft

 11.05.2026

Monacensia

Münchner Schau zum Archiv von Rachel Salamander

Dem Jüdischen wieder Präsenz geben in der Gesellschaft: Das war das Ziel, das die Literaturwissenschaftlerin Rachel Salamander mit ihrer Buchhandlung erreichen wollte. Nun wird ihr Archiv nach und nach erschlossen

von Barbara Just  11.05.2026

TV-Tipp

Vieldiskutierter Blockbuster »Barbie« bei RTL - Komödie um die legendäre Puppe und eine irrwitzige Identitätskrise

Greta Gerwigs Erfolgsfilm um die berühmte Puppe Barbie, deren sorgenfreies Leben durch dunkle Gedanken gestört wird, so dass sie sich mit ihrem Verehrer Ken in die Welt der Menschen aufmacht, um die Krise zu überwinden

von Michael Kienzl  11.05.2026

ESC-Kolumne

Israel beim ESC: Gesungene Geschichte

Viermal hat Israel den Europäischen Gesangswettbewerb gewonnen. Wie sieht es wohl diesmal aus?

von Martin Krauss  11.05.2026

Wien

Israels ESC-Fans: Sind keine Repräsentanten für Politik des Landes

Sie sind stolz, Israels Interpreten anzufeuern und die Landesflagge zu schwingen. Eines wollen die Fans aus Nahost beim ESC aber nicht sein: politische Vertreter

 10.05.2026

Italien

Überschattet von Skandalen: Kunstbiennale Venedig beginnt

Die Jury tritt zurück, die große Feier fällt aus und ein israelischer Künstler sieht sich »völlig isoliert« – die 61. Kunstbiennale in Venedig war schon vor Beginn beschädigt. Nun hat sie ihre Tore offiziell geöffnet

 10.05.2026

Eurovision

Noam Bettan probt mit Buhrufen

Mehrere Länder boykottieren den Eurovision Song Contest 2026 wegen der Teilnahme Israels. Wie geht der Kandidat des Landes damit um, dass er in Wien zudem mit Störaktionen und Buhrufen rechnen muss?

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026