Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Yael Naim hat sich, wie unter anderem auch Charlotte Gainsbourg, aus Solidarität mit den Frauen im Iran eine Haarsträhne abgeschnitten. In einer Story, die die französische Schauspielerin Juliette Binoche auf ihrem Intsrgram-Account veröffentlichte, griff die israelisch-französische Sängerin beherzt zur Schere und schnitt eine dicke Strähne sichtbar ab.

Yotam Ottolenghi kann auch nicht immer sein eigenes Essen essen. In einem Interview mit dem »Zeit Magazin« sagte der israelisch-britische Koch: »Wenn ich abends nach Hause komme und den ganzen Tag Ottolenghi-Gerichte probiert habe, möchte ich meistens etwas Simples essen. Reis mit Butter. Käse mit schwarzem Pfeffer.« Zur Begründung sagte er: »Ich glaube, man kann nur eine bestimmte Menge Geschmack an einem Tag vertragen, man braucht Balance.« Der Koch und das Team der Ottolenghi Test Kitchen haben im September gemeinsam das neue Buch Extra good things veröffentlicht.

Lisa Loeb wird im Chanukka-Programm des amerikanischen Hallmark Channel zu sehen sein. Die Sängerin, die unter anderem einen Hit zum 1994er-Film Reality Bites hatte, werde in »Hanukkah on Rye« die Mutter von Molly (Yael Grobglas) spielen, die ihre Liebe Jacob (Jeremy Jordan) trifft. Doch steht die Beziehung unter einem guten Stern, wenn die beiden merken, dass sie eigentlich zwei konkurrierende Deli-Betreiber sind? Da wird wohl nur ein Chanukkawunder helfen – oder ein Sandwich von »Katz’s Delicatessen«.

Shira Haas hat zu Rosch Haschana einen Blick auf das zurückliegende jüdische Jahr geworfen. Für die Schauspielerin (Shtisel, Unorthodox) war es ein Jahr der »Liebe, Träume, Errungenschaften. Ein Jahr des Schmerzes, Sehnens, des Verlustes. Ein Jahr, das so vieles war, dass es schwer ist, es in Worte zu fassen. Vielleicht wird das niemals möglich sein, vielleicht sollte es auch niemals so sein«. Sie wünschte »Schana towa« und hatte noch einen Rat: »Lasst uns die Menschen, die wir lieben, umarmen.« Dazu postete sie ein Foto mit ihrer Mutter, die Anfang August an Krebs gestorben war.

Yael Adler hält den Trend zu uniformer Optik und langweiliger Makellosigkeit für einen Irrweg. Das sagte die Dermatologin im Interview mit dem »Stern«. Recht hat sie!

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