Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Royal und mit der Kamera unterwegs: Herzogin Catherine Foto: IMAGO/Cover-Images

Catherine, Duchess of Cambridge hat für ein Projekt der Jewish News, der Royal Photographic Society und des Holocaust Memorial Day Trust Schoa-Überlebende fotografiert. Die Herzogin nahm unter anderem Steven Frank und Yvonne Bernstein mit ihren Enkelkindern auf. Die sehr dunkel gehaltenen Porträts sind – neben vielen anderen – hier zu sehen.

Liev Schreiber Foto: IMAGO/ZUMA Wire
















Liev Schreiber hat in einem Gespräch mit dem National Public Radio über seinen Großvater mütterlicherseits erzählt, der ihn in vielerlei Hinsicht nach der Trennung seiner Eltern in New York City großzog. Alex hatte auf den späteren Schauspieler einen großen Einfluss, weil die Erinnerung an seinen Opa Schreiber dazu brachte, sich mit der Geschichte der Ukraine auseinanderzusetzen und letztendlich auch den Film Everything is Illuminated zu realisieren.

Elior MolchoFoto: picture alliance / Lukas Ilgner / Verlagsgruppe News / picturedesk.com

Elior Molcho hat in Wien ein Burger-Restaurant mit dem schönen Namen »Kvetch« eröffnet. Der Sohn der Kochbuch-Autorin und Köchin Haya Molcho widmet sich allem, was das Burger- und Street-Food-Herz begehrt. Mutter und Vater sind selbstverständlich richtig begeistert und posierten Mitte Mai in Hoodies in den Res­taurant-Farben: knalliges Lila. Das Fazit des neuen Restaurants nach einer Woche: »Eine Woche Kvetch! Und wir lieben unsere simple, farbenfrohe Location!«

Hannes SteinFoto: imago stock&people

Hannes Stein wird beim Ingeborg-Bachmann-Preis lesen. Der Autor – auch dieser Zeitung – will bei dem Lesewettbewerb sein Buch Der Weltreporter. Ein Roman in zwölf Reisen vorstellen. Der 57-jährige Hannes Stein wurde in München geboren, wuchs in Österreich und Deutschland auf, lebte in Schottland und Israel und ist heute in New York zu Hause. Das Wettlesen in Klagenfurt findet vom 23. bis 25. Juni statt. Der mit 25.000 Euro dotierte Hauptpreis wird am 26. Juni verliehen und gilt als eine der wichtigsten Auszeichnungen der deutschsprachigen Literatur.

Sheryl Sandberg, die beim Facebook-Konzern Meta lange als rechte Hand von Gründer Mark Zuckerberg galt, verlässt den Online-Riesen. Sie wolle sich künftig mehr um ihre Wohltätigkeits-Aktivitäten kümmern, schrieb die 52-jährige Top-Managerin in einem Facebook-Eintrag am Mittwoch. Sandberg sammelte erste Erfahrungen bei Google und kam 2008 zu Facebook. Als Verantwortliche für das operative Geschäft spielte sie eine federführende Rolle dabei, dass das Online-Netzwerk von einem relativ kleinen Player im Online-Geschäft zu einem Milliarden-Konzern wurde. In den vergangenen Jahren gab es immer wieder Spekulationen über ein abgekühltes Verhältnis zwischen dem 38-jährigen Zuckerberg und Sandberg – was stets zurückgewiesen wurde. Im Verwaltungsrat von Meta, dem Aufsichtsgremium des Konzerns, soll Sandberg weiter bleiben. dpa

Eurovision

Noam Bettan probt mit Buhrufen

Mehrere Länder boykottieren den Eurovision Song Contest 2026 wegen der Teilnahme Israels. Wie geht der Kandidat des Landes damit um, dass er in Wien zudem mit Störaktionen und Buhrufen rechnen muss?

 10.05.2026

Medien

Kristin Helberg, der Hass auf Israel und der urdeutsche Wunsch nach Entlastung

Ein Kommentar von Jan Fleischhauer

von Jan Fleischhauer  10.05.2026

Aufgegabelt

Geburtstagskuchen

Rezepte und Leckeres

 10.05.2026

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  10.05.2026

Kino

Preise des 32. Jüdischen Filmfestivals Berlin Brandenburg vergeben

Noch bis Sonntag zeigt das Jüdische Filmfestival Berlin Brandenburg Produktionen aus 22 Ländern. Die beiden Hauptpreise wurden schon zur Halbzeit verliehen

 09.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026