Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Netta Barzilai Foto: imago images/Eastnews

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  13.01.2022 09:48 Uhr

Netta Barzilai ist richtig traurig, denn schon wieder musste ihre Tour verschoben werden. In der Band der israelischen Sängerin gibt es Covid-Fälle. Zwei ausverkaufte Shows in den USA müssen nun bis März vertagt werden. »Ich freue mich, eure Gesichter zu sehen, sobald es sicher für uns alle ist, dass wir uns wieder umarmen können.« Na dann: Gute Besserung!

Uri GellerFoto: imago/STAR-MEDIA

Uri Geller hat seine Lieblings- »Seite eins« einer Zeitung der vergangenen eineinhalb Jahre gewählt. Nämlich die des britischen Tabloids »Daily Star«. Die Klatschzeitung machte mit einem Bild von Geller als Indiana Jones und der Schlagzeile »Uri Geller and the Temple of Spoons« auf. Offenbar wandelt Geller auf den Spuren des Filmhistorikers und will die Bundeslade gefunden haben. Der Magier soll demnach eine Vision des alten Relikts gehabt haben und wolle noch in diesem Jahr mit dem Graben anfangen. Das dürfte, so Geller, zu einem historischen Tsunami führen. Er könnte damit sogar recht behalten und vielleicht eine neue Lieblings-»Seite eins« bekommen.

Arye Sharuz Foto: imago/Uwe Steinert

Arye Shalicar hat der Abendschau des rbb seine alte Hood gezeigt. Gemeinsam mit einem Reporter fuhr er in den Wedding und erzählte, was der Umzug in den Bezirk damals für seine Eltern bedeutete. Die Familie kam 1990 aus Spandau und konnte von einer Drei- in eine Fünfzimmerwohnung ziehen. »Wir dachten, wir sind jetzt hier schön: großer Aufstieg. Was meine Eltern damals nicht verstanden haben: Wedding ist halt Wedding. Das ist ein anderes Pflaster. Ich war darauf nicht vorbereitet.«

Lea StreisandFoto: imago images/Seeliger

Lea Streisand hat das Audiobook zu ihrem neuen Roman eingesprochen. Das schrieb die Berliner Autorin auf Instagram. Das Buch Hätt’ ich ein Kind, das Mitte März im Ullstein Verlag erscheinen wird, erzählt von den besten Freundinnen Kathi und Effi, von Bürokratie und davon, »wie es ist, ein Kind zu wollen, aber keines zu bekommen«. In der radioeins-Kolumne »War schön jewesen« erzählt Lea Streisand regelmäßig »Geschichten aus der großen Stadt«.

Sehen!

»Doitscha – Alles geht vorüber«

Die Tragikkomödie »Doitscha – Alles geht vorüber« in der ARD beruht auf einem Buch von Adriana Altaras

von Pascal Beck  04.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 04.11.2026

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über diesen modernen Minnesänger

von Jan Lehr  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026