Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Gal Gadot Foto: imago images/MediaPunch

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 18.11.2021 08:39 Uhr

Gal Gadot hat viele Talente. Während ihres Auftritts in der Late Late Show forderte Moderator James Corden sie nun auf, einige vorzuführen. So musste sie eine Weintraube in die Luft werfen und wieder aufschnappen, einen Witz auf Hebräisch erzählen oder mit dem Mund voller Marshmallows die Worte »Wonder Woman« verständlich aussprechen. Jedenfalls meisterte die 36-jährige israelische Schauspielerin alle Aufgaben mit Charme und Bravour. Bei Instagram erntete sie für ihren Coup mit der Traube über 1,5 Millionen Likes und Tausende begeisterte Kommentare.

Paul RuddFoto: imago images/Cinema Publishers Collection

Paul Rudd ist nicht nur Vater und Ehemann, sondern auch der »Sexiest Man Alive«. Dazu kürte ihn vergangene Woche das US-Magazin »People«. »Ich hoffe nun, dass ich endlich zu einigen dieser sexy Dinner mit Clooney, Pitt und B. Jordan eingeladen werde«, witzelte der 52-jährige amerikanische Schauspieler (Ant-Man) mit Blick auf einige seiner Vorgänger. Wenn er nicht arbeite, hänge er aber eigentlich am liebsten mit seiner Familie ab, sagte er im Interview: »Das ist so ziemlich das, was ich am meisten mag.«

Jonathan Safran FoerFoto: imago images/Future Image

Jonathan Safran Foer setzt in der Klima­krise auf junge Leute. Das sagte er mit Blick auf die Verhandlungen in Glasgow, die vergangene Woche zu Ende gingen. Er sehe keinen Akteur, weder die USA noch die EU, der im Kampf gegen den Klimawandel vorangehen könnte, so der 44-jährige amerikanische Autor (Wir sind das Klima!, Tiere essen). Stattdessen wolle er die jüngere Generation stärken. »Sie sind die einzige Hoffnung«, betonte Foer. »Wir haben mehr Macht, als wir denken.« bp

Tobias Korenke

Tobias Korenke

»Jetzt sind wir als Nachgeborene gefordert«

»Grandios gescheitert«: So hart urteilt Historiker Tobias Korenke über die deutsche Erinnerungskultur. Und hat Änderungsvorschläge. Bonhoeffer-Nachfahre zu sein, hat für ihn durch den AfD-Aufschwung eine neue Bedeutung

von Karin Wollschläger  08.11.2026

Blick aus einem Fenster der Höß-Villa auf Gebäude des ehemaligen KZ Auschwitz

Auschwitz

»Mein Großvater war der größte Massenmörder aller Zeiten«

Kai Uwe Höss ist der Enkel von Lagerkommandant Rudolf Höß. Wie lebt es sich mit dieser familiären Bürde?

 08.11.2026

München

20 Jahre jüdisches Leben im Herzen Münchens: Synagoge Ohel Jakob

Das Judentum ist seit 20 Jahren wieder mitten in der bayerischen Hauptstadt verankert

von Christiane Ried  08.11.2026

Plakat mit der Aufschrift Nie wieder ist jetzt

Gedenken zum 9. November

»Nie wieder«: Ein Appell in der Kritik

In diesen Tagen wird der Opfer der NS-Pogrome von 1938 gedacht. Anlass, öffentlich »nie wieder« zu fordern. Wegen des aktuellen Antisemitismus wollen manche das jedoch nicht mehr hören. Schlaglichter auf eine Debatte

von Leticia Witte  08.11.2026

Tasche mit der Aufschrift Anne Frank – 30 Jahre Anne Frank Zentrum

Berlin

Anne Frank Zentrum: Holocaustleugnung bei Jugendlichen nimmt zu

Die Leiterin des Anne Frank Zentrums Berlin warnt vor Falschinformationen zur NS-Zeit in Sozialen Medien. Ein Grund für die Wissenslücken könne auch ein rückläufiger Stellenwert im Schulunterricht sein, sagt sie

 08.11.2026

Oper

»Da ruft mich jemand«

Das Theater Osnabrück erinnert mit einem eigens komponierten Stück an Peter van Pels. Der Gefährte von Anne Frank im Versteck wurde vor 100 Jahren geboren

von Claudia Irle-Utsch  08.11.2026

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 08.11.2026

Ruth Ur im Exilmuseum

Berlin

Das Exil ist überall – Berlins neues Museum schlägt Brücken

Während der NS-Zeit war Berlin für viele ein Ort, den sie verlassen mussten. Ein neues Museum verbindet ihre Geschichten mit heutigen Exil-Erfahrungen

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Befreiung von der Schuld: Wenn Claudia Roth plötzlich wie Björn Höcke klingt

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 07.11.2026