Geheimnisse und Geständnisse

Plotkes

Scarlett Johansson Foto: imago images / Future Image

Michael Douglas hat in einem Interview mit dem SZ-Magazin über das Altwerden, ein bisschen über das Jüdischsein und das nächtliche Wachliegen gesprochen. Mittlerweile schläft er wieder ganz gut, sagte der Schauspieler, der gerade mit der Netflix-Serie The Kominsky Method Erfolge feiert. Er nehme »vor dem Schlafengehen Marihuana in Form von CBD, das bekommt mir wunderbar«. Wenn er einmal wach war, dann konnte Douglas auch nichts dagegen unternehmen: »Wenn die Maschine in meinem Kopf einmal anläuft, ist sie nicht mehr zu stoppen.«

Alice Brauner hat sich bei all denen bedankt, die ihr Buch »Also dann in Berlin …« schon vor dem eigentlichen Erscheinungsdatum am 25. August bestellt haben. »Schon vor Erscheinen in mehreren Kategorien auf Amazon ein Bestseller. Bin überwältigt und danke im Namen meiner g’ttseligen Eltern allen, die das Buch schon vorbestellt haben.« Brauner erzählt darin vom Leben ihrer Eltern Maria und Artur, die Berliner Filmgeschichte wie vielleicht kein anderes Paar geprägt haben.

Scarlett Johansson und ihr Mann, der »Saturday Night Live«-Comedian Colin Jost, sind ja kürzlich Eltern des kleinen Cosmo geworden. Und weil das erfreulicherweise bis zur Geburt geheim gehalten werden konnte, will das Paar auch jetzt die Privatsphäre schützen: »Ok, ok, wir haben ein Baby. Sein Name ist Cosmo. Wir lieben ihn sehr. Ein bisschen Ruhe würden wir sehr begrüßen.«

Christian Berkel ist zu Gast in der aktuellen Sendung des »Literarischen Quartetts«, die am 27. August um 23.10 Uhr zusehen sein wird. Wer nicht so lange aufbleiben oder wegen Schabbat nicht zuschauen kann, der kann sich die Sendung bereits um 16 Uhr online ansehen. Besprochen werden von Jenny Erpenbeck Kairos, von Klaus Pohl Sein oder Nichtsein, von Sigrid Nunez Was fehlt dir und von Eva Menasse Dunkelblum. Letzteres lobte Quartett-Mitglied Ijoma Mangold kürzlich in der »Zeit« für die außergewöhnliche Sprache.

»Imanuels Interpreten« (24)

Stan Getz: Der Saxofon-Poet

Wenn Getz live spielte, wollten alle da sein und zuhören. Der Vollblutmusiker kämpfte jedoch über Jahrzehnte hinweg mit Dämonen, die ihn zerstörten

von Imanuel Marcus  02.09.2026

"Two serious people sit on outdoor metal stairs in casual, tactical clothing, appearing tired or contemplative, with sunlight casting shadows behind them against a plain wall in a rugged environment."

Netflix

Wenn Fiktion auf Realität trifft

Die israelische Erfolgsserie »Fauda« meldet sich mit einer eindrucksvollen neuen Staffel zurück

von Sarah Cohen-Fantl  02.09.2026

Interview

»Meine Musik soll Herzen öffnen«

Motty Steinmetz ist in der orthodoxen Welt ein Superstar. Sein Großvater überlebte Auschwitz, nun tritt er zum ersten Mal in Deutschland auf. Wir haben mit dem chassidischen Sänger gesprochen

von Jan Feldmann, Mascha Malburg  02.09.2026

Musik

»Wir müssen laut sein. Stark sein. Kämpfen«

Der Rapper Ben Salomo hat in den sozialen Medien eine eindringliche Botschaft an die jüdische Gemeinschaft gerichtet. Was ihn zu dem Appell bewegt hat, erklärt er im Gespräch mit JA-Videoredakteur Jan Feldmann

von Jan Feldmann  02.09.2026

Albrecht Weinberg (1925 - 2026)

Kino

»Es ist immer in meinem Kopf«

Im Mai starb Albrecht Weinberg im Alter von 101 Jahren. Nun erscheint ein bewegendes Porträt über den Holocaust-Überlebenden, der nie den Glauben an die Menschheit verlor und seine letzten Lebensjahre der Erinnerungsarbeit widmete

von Wiebke Hollersen  02.09.2026

Zahl der Woche

6,6 Gramm Zucker

Fun Facts und Wissenswertes

 01.09.2026

Kino

Eine Rückkehr, keine Heimkehr

Hanns Zischler und Sandra Hüller glänzen in »Vaterland«, Pawel Pawlikowskis Drama über Thomas Manns Reise durch das geteilte Deutschland 1949

von Rudolf Worschech  01.09.2026

London

Gal Gadot drehte »The Runner« auf Krücken: »Ich brauchte eine Pause«

»Irgendwann waren meine Füße kaputt und das war’s dann«, sagt die israelische Darstellerin. »Danach musste ich mich erholen und all das.«

 01.09.2026

Literatur

Die perfekte Paranoia

»Howl« ist eine romangewordene Angstattacke, die Hoffnung macht. So etwas kann nur der britische Schriftsteller Howard Jacobson

von Sophie Albers Ben Chamo  01.09.2026