Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Gal Gadot Foto: imago images/Future Image

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 26.03.2020 12:42 Uhr

Gal Gadot gewann zahlreiche Stars für ein Ständchen in der Corona-Krise. Auf Instagram postete die 34-jährige israelische Schauspielerin (Wonder Woman) vergangene Woche eine Version von John Lennons Kultsong »Imagine«, aufgenommen mithilfe prominenter Kollegen, darunter Natalie Portman, Amy Adams und Norah Jones. »Tag sechs in Selbstquarantäne«, erzählt Gadot zum Auftakt des dreiminütigen Videos. Sie habe sich von einem italienischen Trompeter, der das Lied auf seinem Balkon spielte, zu dieser Aktion inspirieren lassen.

 

Yael NaimFoto: imago images/PanoramiC

Yael Naim hat nach fünf Jahren wieder ein neues Album produziert. Nightsongs lautet der Titel. Alle Lieder wurden, wie der Name schon sagt, nachts geschrieben, also abseits des Alltags und Trubels. »Dieser neue Arbeitsprozess hat sich natürlich auch auf die Musik ausgewirkt«, sagte die 42-jährige israelisch-französische Sängerin und Songschreiberin im Interview mit der Online-Plattform MusikBlog. »Die Songs gehen tiefer. Sie sind intensiver und umrahmt von einer sehr emotionalen Atmosphäre.« Ihren internationalen Durchbruch hatte Naim 2008 mit ihrem Song »New Soul«, mit dem der US-Konzern Apple eines seiner Notebooks bewarb.

 

Marina WeisbandFoto: imago images/Sven Simon

Marina Weisband erlebt gerade so viel Menschlichkeit, Zusammenhalt und Humor in den sozialen Medien wie zu keinem anderen Zeitpunkt. Vorausgesetzt, man ist »mit den richtigen Menschen auf Twitter oder in den richtigen Facebook-Gruppen aktiv«, schrieb die 32-jährige Diplompsychologin und ehemalige Geschäftsführerin der Piratenpartei in einer Deutschlandfunk-Kolumne über Medienkonsum in Corona-Zeiten. Von ihrem Großvater, der zwei Weltkriege überlebte und »seine ganze Sippe« vor dem Holocaust rettete, habe sie gelernt, was Liebe und Gemeinschaft zählen.

 

Deborah FeldmanFoto: imago images/Future Image

Deborah Feldman hat lange gezögert, Unorthodox verfilmen zu lassen. Das erzählte die 33-jährige Bestseller-Autorin der dpa. Ihre Meinung änderte sich erst, als sie mit Alexa Karolinski und Anna Winger die richtigen Filmemacherinnen traf.  bp

Aufgegabelt

Mazze-Granola

Rezept der Woche

von Katrin Richter  31.03.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Neues aus der Jüdischen Welt

von Katrin Richter  31.03.2026

Glosse

Der Rest der Welt

Pessach im Klassenzimmer oder Was Freiheit bedeutet

von Nicole Dreyfus  31.03.2026

Kolumne

Shkoyach!

Warum Schläge mit der Frühlingszwiebel am Sederabend nicht völkerrechtswidrig sind

von Ayala Goldmann  31.03.2026

»Imanuels Interpreten« (19)

Bette Midler: Das Energiebündel

Sängerin, Comedienne und Schauspielerin mit Persönlichkeit: »The Divine Miss M« ist ein Unikum

von Imanuel Marcus  31.03.2026

München

Urys »Interieur mit Kindern« werden restituiert

Ein Bild mit einer spannenden Geschichte kehrt nun aus Bayern in den Schoß der rechtmäßigen Erben zurück. Vorausgegangen ist eine umfangreiche Provenienzforschung zur Herkunft des Gemäldes

von Barbara Just  30.03.2026

Programm

Führung, Erinnerung und Vorträge: Termine und TV-Tipps

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 2. April bis zum 16. April

 30.03.2026

Quedlinburg

Feininger-Museum mit Jubiläumsausstellung zur »Blauen Vier«

Quedlinburg bietet mehr als Stiftskirche und Fachwerk: Am Montag wird im Museum Lyonel Feininger eine Sonderausstellung mit Werken der Künstlergruppe »Die Blaue Vier« um Paul Klee und Wassily Kandinsky eröffnet

 30.03.2026

Kolumne

Der Mandelbaum und die »hot mitzvah«

Fernsehen statt Fernreise oder Warten auf ein Ende des Krieges

von Sophie Albers Ben Chamo  29.03.2026