Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  05.09.2019 11:50 Uhr

Ruth Westheimer Foto: imago/APress

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  05.09.2019 11:50 Uhr

Ruth Westheimer wird nicht schweigen, wenn es um Politik geht. Das sagte die vielleicht bekannteste Sexualtherapeutin in der vergangenen Woche in einem Interview mit der Morgenshow AM2DM by BuzzFeed News. »Die Zeit ist gekommen, um seine Stimme zu erheben, wenn man sieht, was in unserer Welt heutzutage passiert.« Sie habe sich immer vorgenommen, allein Sexualthemen anzusprechen und sich aus der Politik herauszuhalten, aber die Zeit sei nun vorbei. »Ich bin sehr traurig, wenn ich sehe, dass Kinder von ihren Eltern getrennt werden.« Denn das sei auch ihre Geschichte gewesen, die sie nicht vergessen könne.

Ruth Bader Ginsburg ist auf dem Weg der Besserung. »Ich bin am Leben«, sagte die 86-Jährige am vergangenen Wochenende beim Library of Congress National Book Festival in Washington. Sie bereite sich außerdem darauf vor, am 7. Oktober – nach dem Ende der Sommerpause – wieder in ihr Büro zurückzukehren. Bader Ginsburg war wegen einer Krebserkrankung an der Bauspeicheldrüse in Behandlung. Im vergangenen Jahr wurde ihr ein Knoten an der Lunge entfernt.

Gal Gadot ist ganz ungeduldig und will endlich mehr von der Netflix-Miniserie The Spy sehen. Auf Instagram schrieb das israelische Model: »Ich habe die erste Folge gesehen und mag sie wirklich sehr. Eine großartige Leistung von meinem Halbbruder Sacha Baron Cohen und eine umwerfende Arbeit meines unendlich talentierten Freundes Gideon Raff. Ich kann es kaum erwarten, mehr davon zu sehen. Bravo!« Die Mini-Serie The Spy ist ab dem 6. September bei Netflix zu sehen.

Beanie Feldstein hat offenbar eine lange Rolle vor sich, denn sie wird bei dem neuen Projekt des Regisseurs Richard Linklater (Boyhood) mitarbeiten, das über 20 Jahre dauern soll. Linklater wird das Musical Merrily We Roll Along verfilmen. Das Buch dazu schrieben George Furth und Stephen Sondheim.

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