Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Mayim Bialik hat sich für veganes Grillen stark gemacht. Die Schauspielerin, die auch für Hummus wirbt, verriet kurz vor dem 4. Juli in einem Clip auf ihrem Instagram-Account, wie Menschen, die kein Fleisch essen, oder Leute, die auf ihre Ernährung achten müssen, das Barbecue genießen können. Außerdem sprach sie sich für mehr Gemüse auf dem Grill aus.

Daniel Hope wird neuer Präsident des Beethoven-Hauses in Bonn und löst damit 2020 die bisherige Präsidentin, die Bratschistin Tabea Zimmermann, ab. Hope sieht dem Amt mit Vorfreude entgegen, wie es in einer Pressemitteilung hieß, denn für ihn sei »Beethoven gewissermaßen der Mount Everest der Musikgeschichte. Mit diesem traditionsreichen Haus zusammenarbeiten zu dürfen, das im Zentrum der Erforschung und Vermittlung Beethovens steht und das so eng mit dem Namen meines Vorbildes Joseph Joachim verknüpft ist, empfinde ich als großes Geschenk.«

Wolf Biermann ist am vergangenen Sonntag erstmals live in der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen aufgetreten. Im Rahmen des Tags der offenen Tür sang der 82-jährige Liedermacher das Lieblingslied seines Freundes, dem 1997 verstorbenen Autor Jurek Becker. Ganz genau wisse er nicht, warum Becker dieses Lied mit den acht Versen gefallen habe, aber er mochte es.

Sacha Baron Cohen hat beim »Comedy Actor Roundtable« des Hollywood Reporters neben einigen seiner größten Idole gesessen, darunter solche Größen wie Henry Winkler, auch bekannt als »The Fonz«, Ted Danson oder Jim Carrey. Besonders mit Letzterem verbindet Baron Cohen viel, denn als er den amerikanischen Schauspieler zum ersten Mal traf, war das, so erzählte der Borat-Darsteller, einer der wichtigsten Momente in seinem Leben. Und nicht nur, weil Carrey ihn zu sich nach Hause einlud. Nein, auch Baron Cohens anderes Idol, der Comedian Garry Shandling, war dabei. »Für einen Jungen, der in einem Londoner Vorort aufgewachsen war, war das unglaublich.«

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026

München

Simon Rattle bleibt bis 2033 Chef des BR-Symphonieorchesters

»Symphonischer Hoagascht« oder »Singen mit Sir Simon« hießen Projekte, die Sir Simon Rattle eingeführt hat. Die Arbeit mit dem Symphonieorchester des BR und seinem Chor sagt dem Chefdirigenten zu. Er hat nun verlängert

von Barbara Just  08.10.2026

Adania Shibli

Plattitüden in Romanform

Auch das zweite auf Deutsch erschienene Buch der palästinensischen Autorin weist einen holzschnittartigen Charakter auf

von Enno Stahl  08.10.2026

Prag

Spätes Debüt

Der Schriftsteller Eli Beneš gilt als bekannteste literarische Stimme der Juden in Tschechien. Sein Roman über einen Schoa-Überlebenden machte ihn zum preisgekrönten Autor. Eine Begegnung

von Kilian Kirchgeßner  08.10.2026

Literatur

»Es gibt zwei Seiten«

Zur Frankfurter Buchmesse ruft die israelische Autorin Orna Landau gegen den Boykott von Büchern auf: »Entscheidet euch für Wissen«

von Ayala Goldmann  08.10.2026