Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Foto: imago images / ZUMA Press

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

von Katrin Richter  18.04.2019 15:49 Uhr

Natalie Portman hat mit ihrem Fan-Post zu Nathan Englanders neuem Buch kaddish.com für einiges Aufsehen gesorgt. So stellte ein Teil des »Forward«-Teams den Post nach und versteckte die Gesichter – wie Portman – hinter dem Buchcover. Sie waren bestimmt genauso neugierig wie die Schauspielerin, Englanders neues Buch zu lesen – nachdem sie damit so schön posierten.

Ben Salomo sieht »Frankreich leider als die Zukunft von Deutschland«. Das sagte der Rapper in einem Interview mit dem »Tagesspiegel«. Salomo, der aus der Rap-Szene ausgestiegen ist, ist deswegen so pessimistisch, weil »Juden hierzulande bei den Wahlen keine Rolle spielen und deshalb nicht wirklich relevant sind für die Politiker«. Das sei in Frankreich zwar anders gewesen, aber trotzdem habe das Land es nicht geschafft, erläuterte Salomo, »den Antisemitismus zurückzudrängen«.

Jake Gyllenhaal wird in der HBO-Serie Lake Success die Rolle des Barry Cohen spielen. Das verkündete der amerikanische Autor Gary Shteyngart auf seinem Instagram-Account. Shteyngart, auf dessen Buch Lake Success die Serie basiert, freute sich über die Nachrichten und postete einen Screenshot der »Variety«-Website. Das Online-Magazin verbreitete darüber hinaus die Nachricht, dass der 38-Jährige auch als Produzent an der Serie beteiligt sein soll. »Garys Roman ist eine wunderbar herausgearbeitete Charakterstudie, die die Tiefe menschlicher Widersprüche und Verflechtungen vor die Kulisse des heutigen Amerika darstellt.« Mehr Lob als in diesem Statement von Gyllenhaal kann es ja schon fast nicht mehr geben.

Gad Elmaleh ist der Star der neuen Netflix-Serie Huge in France. Elmaleh spielt darin einen in Frankreich sehr bekannten Comedian, der in die USA kommt, um seinen Sohn kennenzulernen. Dort allerdings erkennt ihn niemand. Und nicht einmal Jerry Seinfeld scheint es zu beeindrucken, dass Elmaleh in seiner Heimat der »Seinfeld von Frankreich« genannt wird.

Rachel Salamander ist zur Ehrenbürgerin Münchens ernannt worden. Von nun an darf sich die Literaturwissenschaftlerin und Gründerin der deutschlandweit renommierten Literaturhandlungen als Ehrenbürgerin der Landeshauptstadt bezeichnen. Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD) überreichte ihr die entsprechende Urkunde. Salamander wurde gemeinsam mit dem Verleger Hubert Burda und Fußball‐Weltmeister Philipp Lahm ausgezeichnet. Wir gratulieren – Mazal tow!! kat/ppe

Externer Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt, der den Artikel anreichert. Wir benötigen Ihre Zustimmung, bevor Sie Inhalte von Sozialen Netzwerken ansehen und mit diesen interagieren können.

Mit dem Betätigen der Schaltfläche erklären Sie sich damit einverstanden, dass Ihnen Inhalte aus Sozialen Netzwerken angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittanbieter übermittelt werden. Dazu ist ggf. die Speicherung von Cookies auf Ihrem Gerät nötig. Mehr Informationen finden Sie hier.

Meinung

Gratulation!

Warum die Ehrung der ARD-Israelkorrespondentin Sophie von der Tann mit dem renommierten Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis nicht nur grundfalsch, sondern auch aberwitzig ist

von Lorenz Beckhardt  30.11.2025

Fernsehen

Abschied von »Alfons«

Orange Trainingsjacke, Püschelmikro und Deutsch mit französischem Akzent: Der Kabarettist Alfons hat am 16. Dezember seine letzte Sendung beim Saarländischen Rundfunk

 30.11.2025 Aktualisiert

Gerechtigkeit

Jüdische Verbände dringen auf Rückgabegesetz 

Jüdische Verbände dringen auf Rückgabegesetz Jahrzehnte nach Ende des NS-Regimes hoffen Erben der Opfer immer noch auf Rückgabe von damals geraubten Kunstwerken. Zum 1. Dezember starten Schiedsgerichte. Aber ein angekündigter Schritt fehlt noch

von Verena Schmitt-Roschmann  30.11.2025

Berlin

Späte Gerechtigkeit? Neue Schiedsgerichte zur NS-Raubkunst

Jahrzehnte nach Ende der Nazi-Zeit kämpfen Erben jüdischer Opfer immer noch um die Rückgabe geraubter Kunstwerke. Ab dem 1. Dezember soll es leichter werden, die Streitfälle zu klären. Funktioniert das?

von Cordula Dieckmann, Dorothea Hülsmeier, Verena Schmitt-Roschmann  29.11.2025

Interview

»Es ist sehr viel Zeit verloren gegangen«

Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts, zieht eine Bilanz seiner Arbeit an der Spitze der »Beratenden Kommission NS-Raubgut«, die jetzt abgewickelt und durch Schiedsgerichte ersetzt wird

von Michael Thaidigsmann  29.11.2025

Hollywood

Die »göttliche Miss M.«

Die Schauspielerin und Sängerin Bette Midler dreht mit 80 weiter auf

von Barbara Munker  28.11.2025

Literatur

»Wo es Worte gibt, ist Hoffnung«

Die israelische Schriftstellerin Ayelet Gundar-Goshen über arabische Handwerker, jüdische Mütter und ihr jüngstes Buch

von Ayala Goldmann  28.11.2025

Projektion

Rachsüchtig?

Aus welchen Quellen sich die Idee »jüdischer Vergeltung« speist. Eine literarische Analyse

von Sebastian Schirrmeister  28.11.2025

Kultur

André Heller fühlte sich jahrzehntelang fremd

Der Wiener André Heller ist bekannt für Projekte wie »Flic Flac«, »Begnadete Körper« und poetische Feuerwerke. Auch als Sänger feierte er Erfolge, trotzdem konnte er sich selbst lange nicht leiden

von Barbara Just  28.11.2025