Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Geht unter die Podcasterinnen: Palina Rojinski Foto: imago/Future Image

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 21.03.2019 08:21 Uhr

Palina Rojinski geht unter die Pod­caster. In ihrem neuen Audio-Projekt Pod­kinski beim Streaming-Dienst Spotify entlockt die 33-jährige Moderatorin und Schauspielerin prominenten Gästen ihre ganz persönlichen Geschichten. Spielerisch will sie die großen und kleinen Fragen des Lebens unter die Lupe nehmen, »Unbekanntes rauskitzeln, ansteckendes Lachen verbreiten und in die Zukunft schauen«, schrieb sie auf Instagram. Für sie selbst bedeutet es, einmal nicht vor der Kamera zu stehen und stattdessen »Zeit zu haben für Tiefe, echtes Lebenstempo«. Eine Stunde Zuhören eben.

Steven Spielberg hat einen Sammler glücklich gemacht. Der nämlich er­steigerte jetzt für 1100 Euro eine halb gerauchte Zigarre des amerikanischen Starregisseurs, wie die Online-Plattform »Promiflash« berichtete. Spielberg hatte die Zigarre im Jahr 2000 während der Produktion der Serie Band of Brothers angeraucht. Sie soll aus dem Aschenbecher in seinem Büro in Hatfield stammen. Zum Verkauf angeboten hatte das gute Stück eine ehemalige Assistentin des Filmemachers, die mit der Versteigerung Geld für einen Familienausflug sammeln will.

Eva Green ist eher traditionsbewusst – zumindest, wenn es um eine Rolle geht. »James Bond sollte ein Mann bleiben. Eine Frau macht einfach keinen Sinn«, sagte die 38-jährige Schauspielerin, die in Casino Royale an der Seite des weltberühmten Geheimagenten spielt, der »Vanity Fair«. Daniel Craig wird die Rolle des 007-Superhelden ein letztes Mal verkörpern, weshalb über seine Nachfolge spekuliert wird. Sie sei sehr für Frauen, sagte Green, sie könnten »verschiedene Charaktere in Action-Filmen spielen und Superheldinnen sein«. Aber eine Jane Bond könne sie sich nicht vorstellen.

Daniel Barenboim darf zu Hause bleiben. Jedenfalls am 25. März, wenn das Programm der nächsten Saison der Berliner Staatsoper präsentiert wird. Zum ersten Mal seit vielen Jahren wird es keine Pressekonferenz geben, sondern eine Ankündigung online. Da drängt sich der Verdacht auf, dass man nach den Meldungen über den ruppigen Führungsstil des 76-jährigen Dirigenten einer Diskussion mit Medienvertretern gerne ausweichen möchte. Die Staatsoper erklärte dazu, man wolle »ein anderes Format« ausprobieren. bp

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026