Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Will künftig auf Privatsphäre setzen: Facebook-Gründer Mark Zuckerberg Foto: imago/IP3press

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 14.03.2019 14:53 Uhr

Mark Zuckerberg hat eine neue Philosophie – zumindest in Bezug auf sein Unternehmen. Vergangene Woche kündigte der Facebook-Gründer an, dass er das soziale Netzwerk stärker auf den Schutz der Privatsphäre ausrichten wolle. »Ich glaube, dass die Kommunikation sich in der Zukunft zunehmend auf vertrauliche, verschlüsselte Dienste verlagern wird, in denen die Menschen sich darauf verlassen können, dass das, was sie einander mitteilen, sicher bleibt«, schrieb der 34-jährige Multimilliardär. Er verstehe, dass viele daran zweifeln, ob Facebook eine solche Plattform aufbauen wolle. Man habe jedoch wiederholt demonstriert, sich weiterentwickeln zu können, sagte Zuckerberg mit Bezug auf den Strategieschwenk.

Eva Menasse ist neue Mainzer Stadtschreiberin. Bei ihrer Amtseinführung vergangenen Donnerstag verriet die 48-jährige österreichische Schriftstellerin, dass sie in der Stadt an ihrem neuen Roman schreiben will. Die Lage am Fluss, die Weinberge der Umgebung und die vielen Menschen, die Dialekt sprechen, erinnerten sie an ihre Heimat. In Wien sei ihr mittlerweile alles so vertraut, dass sie kaum die nötige Inspiration für ihre Erzählungen finde.

Igor Levit ist nicht gut auf Mobiltelefone zu sprechen – jedenfalls während seiner Konzerte. Das sagte der erfolgreiche rus­sisch-deutsche Pianist, der am Sonntag seinen 32. Geburtstag feierte, der Wochenzeitung »Die Zeit«. »Ich fange an zu spielen, dann klingelt das erste Handy, dann das zweite Handy, dann das dritte Handy. Das bringt mich raus. Und diese Abende werden dann eine Qual.« Er kenne Kollegen, die deshalb sogar abbrechen würden.

Yael Ronen ist der Meinung, dass politische Debatten auch in Deutschland radikaler geworden sind. Das sagte die 42-jährige israelische Regisseurin anlässlich der Aufführung der Neufassung ihres Stückes Third Generation – Next Generation am Berliner Gorki-Theater. Dinge, die früher tabu waren, seien mittlerweile Mainstream geworden.  bp

Orlando (Florida)

Harrison Ford wird erneut zu Indiana Jones

Diesmal wird der jüdische Darsteller kein Abenteuer auf der Leinwand erleben. Aber worum geht es dann?

 20.08.2026

Frankfurt am Main

Motty Steinmetz stimmt auf die Hohen Feiertage ein

Es dürfte es ein Abend werden, bei dem Musik und Spiritualität besonders eng miteinander verbunden sind

 20.08.2026

Vorschau

Widderhorn im Dom und ein Hauch von »Yiddish Summer« - Festival »Shalom-Musik.Koeln«

Begegnungen, Neugier und Zuhören fördern - das wollen die Macher des Festivals »Shalom-Musik.Koeln«. Und reichlich Musik und Gesang auf die Bühne bringen. Der Verein hinter dem Festival bekommt dafür jetzt einen Preis

von Leticia Witte  20.08.2026

Kunst

Von Guggenheim bis Geffen

Wie jüdische Mäzene im 20. Jahrhundert der Moderne zum Durchbruch verhalfen

von Jana Talke  20.08.2026

Kulturkolumne

Some like it cold

Warum Disneys Eiskönigin nicht nur gegen Hitze hilft

von Sophie Albers Ben Chamo  20.08.2026

Medien

Protokollant des täglichen Irrsinns

Der Publizist Henryk M. Broder wird heute 80 Jahre alt. Eine persönliche Würdigung

von Reinhard Mohr  20.08.2026

Heidelberg

Hüter des Gedächtnisses

Im Zentralarchiv zur Erforschung der Geschichte der Juden liegt alles, was jüdische Gemeinden seit 1945 in Deutschland an Dokumenten produziert haben. Jens Hoppe, der Leiter der Einrichtung, sichert die Zukunft der Bestände

von Eugen El  19.08.2026

Programm

Ein Moped-Gottesdienst, Kaffee, Kuchen und ein Zirkus-Koffer in Frankfurt: Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 20. August bis zum 27. August

 19.08.2026

Film

25 Jahre »A.I.«: Odyssee eines Roboter-Jungen

Ein Vierteljahrhundert ist Spielbergs Film »A.I. – Künstliche Intelligenz« jetzt alt. Das Werk ist extrem rührselig, aber dennoch sehenswert. Und es wirft Fragen auf, die auch 2026 sehr relevant sind

von Gregor Tholl  19.08.2026