Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Mark Zuckerberg ist der größte Verlierer. Das zumindest berichtete »Die Presse«. Im Jahr 2018 ist der Facebook-Gründer laut Bloomberg-Ranking nämlich um rund 23 Milliarden Dollar ärmer geworden. Bei seinem Besitz handelt es sich vor allem um Aktien seines eigenen Unternehmens. Und deren massive Kursverluste liegen nicht nur im allgemeinen Abwärtstrend der Börsen, sondern haben auch mit der Datenaffäre um das IT-Unternehmen Cambridge Analytica und den jüngsten Nutzerdaten-Skandal des sozialen Netzwerks zu tun. Hungern muss der 34-Jährige aber trotzdem nicht. In der aktuellen Reichen-Rangliste liegt Zuckerberg mit einem Vermögen von knapp 50 Milliarden Dollar auf Platz sieben.

Palina Rojinski ist dem ungemütlichen Winter in Deutschland entflohen und hat die letzten Tage des Jahres Urlaub gemacht. Das zumindest verrät ein Post auf Instagram, der sie mit Weihnachtsmütze und Luftballon in der Hand am Strand zeigt. Auf das Jahr 2019 hat die 33-jährige Moderatorin in Bangkok angestoßen. Und dafür wünscht sie ihren Fans »Liebe für euch selbst und von euch selbst, Empathie und Mut, die Dinge in die Hand zu nehmen, die schon lange warten«.

Jake Gyllenhaal ist offenbar wieder vergeben. Nachdem der erfolgreiche Schauspieler Ende Dezember in Brasilien seinen neuen Film SpiderMan: Far From Home vorgestellt hatte, jettete der 38-jährige Amerikaner weiter nach Paris, wo er eine besondere Verabredung hatte. Auf Paparazzi-Fotos sieht man ihn Arm in Arm mit dem Model Jeanne Cadieu durch die Stadt der Liebe spazieren. Wie das US-Portal »People« berichtet, wurden Gyllenhaal und die Französin schon vor ein paar Wochen zusammen in New York gesehen.

Gil Ofarim hat ein schwieriges Jahr hinter sich. Nach der Trennung von seiner Frau und dem Tod des Vaters gab sich der 36-jährige Musiker Anfang dieser Woche nachdenklich. »Gesundheit ist das Wichtigste, was man haben kann« und »Liebe ist Shalom«, schrieb er auf Instagram. Recht hat er.  bp

TV-Tipp

Viele Jahre bis zum großen »Hallelujah«: Arte zeigt Porträt von Leonard Cohen zum zehnten Todestag

Es ist wohl das bekannteste Lied des kanadischen Sängers Leonard Cohen. Und so steht »Hallelujah« auch im Zentrum eines so unterhaltsamen wie inspirierenden Porträts über diesen modernen Minnesänger

von Jan Lehr  04.11.2026

Essay

Der neue Jude

Warum ich Mitleid mit den Deutschen habe, die bis heute nicht begreifen wollen, dass wir keine wehrlosen Opfer mehr sind, sondern starke, selbstbestimmte Menschen, die hart zurückschlagen, wenn man uns angreift

von Zeev Avrahami  04.11.2026

Programm

Tipps und Termine

Termine und Tipps für den Zeitraum vom 4. November bis zum 12. November

 04.11.2026

Sachbuch

Der Kampf jüdischer Gemeinden für den Synagogen-Aufbau nach dem Krieg

Durch die Nationalsozialisten zerstört, wollten jüdische Gemeinden viele Synagogen in Deutschland nach dem Krieg wieder aufbauen. Doch sie hatten mit Widerständen zu kämpfen - und mit Parkplätzen und Einkaufszentren

von Thomas Klatt  04.11.2026

New York

Nach Paul Simon wird auch Art Garfunkel 85

Mit Songs wie »The Sound of Silence« wurden Simon & Garfunkel weltberühmt – aber auch die Streits der beiden Schulfreunde aus New York sind legendär. Jetzt steht der nächste große Geburtstag an

von Christina Horsten  04.11.2026

Frankfurt am Main

Rote und blaue Fäden

Mit der Installation »A Sky Full of Hope« will die Künstlerin Janet Echelman globale Vernetzung sichtbar machen – und eckt in der Stadt damit an

von Eugen El  03.11.2026

Fernsehen

»Doitscha« erzählt vom Leben deutscher Juden nach dem 7. Oktober

Im Mittelpunkt der pointierten Tragikomödie steht eine Familie, in der unterschiedliche Identitäten, Ängste und Lebensentwürfe aufeinanderprallen

 03.11.2026

Frankfurt

Jüdische Akademie soll »Haus der Zukunft« sein

In der ersten Diskussionsrunde der neuen Jüdischen Akademie in Frankfurt stieß ein Wunsch angesichts von Antisemitismus und innerjüdischer Differenzen auf große Zustimmung: Die Akademie soll ein »Haus der Zukunft« sein

 03.11.2026

Kino und Literatur

»Holocaust im Film« - Eine Spurensuche von 1946 bis heute

Im November kommt der Essayfilm »Holofiction« ins Kino: Regisseur Michal Kosakowski untersucht die filmische Ikonografie des Holocaust. Zur Geschichte des Holocaust-Films gibt es auch schon das gleichnamige Sachbuch

von Marcus Stiglegger  03.11.2026