Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Michael Douglas könnte Mark Twain zitieren: »Gerüchte über meinen Tod sind übertrieben.« Der 66-Jährige, der an Krebs erkrankt ist, hat einen Bericht des US-Klatschblatts National Enquirer kategorisch dementieren lassen, wonach er nur noch drei Monate zu leben haben. »Frei erfunden« und »wirklich widerlich« nannte ein Sprecher des Schauspielers die Meldung.

Dimitri Salita hat zwar seinen Kampf um den Weltmeistertitel im Weltergewicht vergangenes Jahr verloren. Dafür wird der Profiboxer und orthodoxe Jude zu Filmehren kommen. Die Disney-Studios planen ein Biopic namens »Knockout«, das den Lebensweg des vor 28 Jahren in der Ukraine geborenen Sportlers zeigen soll. Für die Titelrolle ist der Rapper Eminem im Gespräch.

sergej brin ist nicht nur mit 15 Milliarden US-Dollar Privatvermögen der elftreichste Amerikaner. Der Google-Gründer steht auch an erster Stelle einer Liste der wichtigsten amerikanischen Juden, die von der Zeitung »Forward« veröffentlicht wurde. Auf den 37-jährigen Zuwanderer aus der UdSSR folgen im Ranking der republikanische Politiker Eric Cantor, Misha Galperin von der Jewish Agency, die kürzlich ans Oberste Gericht berufene Juristin Elena Kagan und die Schriftstellerin Nicole Krauss.

lauren booth, Halbschwester von Tony Blairs Ehefrau Cherie, Journalistin und propalästinensische Aktivistin ist bei einer Iran-Solidaritätsreise zum Islam übergetreten. Ihr Vater Tony Booth findet den neuen Glauben der Tochter angesichts des Familienhintergrunds »bizarr«. Ob Lauren (die laut Wikipedia eigentlich Sarah heißt) vergessen habe, dass ihre Mutter Pamela, geborene Cohen, Jüdin sei – und sie somit auch, fragte der Schauspieler süffisant.

bernard madoff verliert seine letzten Besitztümer. Kommende Woche werden in New York Einrichtungsgegenstände sowie Schmuck- und Kleidungsstücke des Milliardenbetrügers versteigert. Per Höchstgebot zu erwerben sind unter anderem ein Steinwayflügel, ein diamantener Verlobungsring sowie ein Paar Samthausschuhe mit eingestickten Initialen Madoffs. ja

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026