Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 04.09.2018 09:15 Uhr

Cool, cooler, Lenny Kravitz Foto: imago

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 04.09.2018 09:15 Uhr

Lenny Kravitz wird Hamburg rocken. Der amerikanische Musiker ist für den Deutschen Radiopreis 2018 als Headliner angekündigt. Kravitz, dessen neues Album Raise Vibration am 7. September erscheint, war Anfang dieser Woche noch in Paris und vergnügte sich, wie seinem Instagram-Account zu entnehmen ist, mit der Familie unter anderem in Disneyland. Auch schön.

Daniel Cohn-Bendit wird offenbar doch nicht französischer Umweltminister. Wie die Nachrichtenagentur dpa berichtet, hätten der französische Staatspräsident Emmanuel Macron und er entschieden, dass dies nicht infrage komme. Das Amt wurde in der vergangenen Woche durch den Rücktritt von Nicolas Hulot frei. Laut Cohn-Bendit habe Macron ihn gefragt: »Wenn du Minister bist, verlierst du deine Persönlichkeit. Willst du das?« Cohn-Bendit soll aber bei der Europawahl 2019 eine wichtige Rolle übernehmen.

Rabbiner Lord Jonathan Sacks spricht über Moral. Der ehemalige Oberrabbiner Großbritanniens hat sich in dieser Woche beim Radiosender BBC4 in der Sendung Morality in the 21st Century zu Themen wie »Generation Selfie«, »Moralische Helden« oder »Künstliche Intelligenz« geäußert. Allein ist der Rabbiner dabei nicht. Der 70-Jährige hat sich für die fünfteilige Radiosendung unter anderem mit Teenagern getroffen, und auch Prominente wie die Gründerin der »Bill and Melinda Gates Foundation«, Melinda Gates, oder der Linguist Steven Pinker kommen zu Wort. Wer die Sendung verpasst hat, kann Teile davon in der BBC4-Mediathek nachhören.

Sheryl Sandberg wird, so berichtet der »Business Insider«, ihren Anteil an der Umfrage-Plattform SurveyMonkey einer Wohltätigkeitsorganisation zukommen lassen, sobald das Unternehmen an die Börse geht. Sandberg, deren 2015 verstorbener Mann CEO von SurveyMonkey war, folge damit »The Giving Pledge«, einer Kampagne, bei der wohlhabende Menschen den Großteil ihres Vermögens spenden. kat

Musik

»Ich nutze die Zeit schöpferisch«

Ran Nir lebt seit sechs Jahren in Berlin. Ein Gespräch über Punkrock, Wandlungen und Corona-Zeiten

von Katrin Richter  14.07.2020

Imkerei

Hightech und Honig

Ein israelisches Start-up will mit Künstlicher Intelligenz das Bienensterben bekämpfen

von Tal Leder  14.07.2020

Düsseldorf

Rachel Salamander erhält den Heinrich-Heine-Preis

Die Publizistin wird für ihren couragierten Wiederaufbau des jüdischen intellektuellen Lebens geehrt

 13.07.2020

Porträt

Kreuzberg statt Hollywood

Wie der junge Israeli Yair Elazar Glotman dabei hilft, in Berlin die Filmmusik neu zu erfinden

von Sophie Albers Ben Chamo  13.07.2020

Meinung

Rechtsrap im Google Play Store

Das neue Album des Rappers Chris Ares wurde von Spotify verbannt. Nun müssen andere Onlinedienste endlich nachziehen

von Ruben Gerczikow  13.07.2020

Hessen

Jüdisches Museum Frankfurt eröffnet am 21. Oktober

Nach fünf Jahren Bauzeit und mit einiger Verzögerung wird das Museum bald wiedereröffnen

 13.07.2020

Wissen

»Der unsichtbare Philosoph«

Heute vor 100 Jahren wurde Hans Blumenberg geboren. Eine Würdigung

von Christoph Scholz  13.07.2020

Podcast

»Eine Erfolgsgeschichte«

In der ersten Folge der neuen Reihe spricht Zentralratspräsident Josef Schuster über den Neuanfang jüdischen Lebens in Deutschland und aktuelle Herausforderungen

 09.07.2020

»Tehran«

Verbotene Orte

Schauplatz der erfolgreichen neuen israelischen Agentenserie ist die iranische Hauptstadt

von Ralf Balke  09.07.2020