Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Natalie Portman Foto: imago

Natalie Portman ist nicht mehr gut auf Jared Kushner zu sprechen. In einem Interview mit Stephen Colbert in der Late Show erklärte sie: »Es ist nicht sehr lustig, über jemanden, mit dem du einmal befreundet warst, sagen zu müssen, dass er ein Superschurke geworden ist.« Die Schauspielerin (Black Swan, Jackie) und der Schwiegersohn und Berater von US-Präsident Donald Trump hatten gemeinsam in Harvard studiert.

Wladimir Kaminer hält Fußball für wichtiger als Politik. Und er ist der Ansicht, dass gerade während der Weltmeisterschaft politische Konflikte übertüncht würden. Es sei möglicherweise übertrieben, von »Opium für die Welt« zu sprechen, bemerkte der russisch-deutsche Schriftsteller im Deutschlandfunk, aber von einem »Schnäpschen für die Welt« könne durchaus die Rede sein. Es ging um die Frage, ob Russlands Präsident Putin mit der WM von Problemen wie Korruption, der Krim-Annexion oder Doping ablenken wolle.

Gal Gadot ist wieder im Einsatz – diesmal im Jahr 1984 und möglicherweise während des Kalten Krieges. »Sie ist zurück«, verkündete die 33-jährige israelische Schauspielerin auf Twitter und präsentierte sich als Diana Prince alias Wonder Woman in ihrer ikonischen Superhelden-Rüstung. Allerdings wird noch heftig darüber spekuliert, gegen wen sie kämpfen wird. Nur so viel steht fest: Wonder Woman 1984 soll am 1. November in die Kinos kommen.

Elliot Schrage nimmt seinen Hut. Der Kommunikationschef von Facebook hat seinen Rücktritt bei dem durch wiederholte Datenskandale erschütterten sozialen Netzwerk eingereicht. »Nach mehr als einem Jahrzehnt bei Facebook habe ich entschieden, ein neues Kapitel in meinem Leben zu beginnen«, verkündete der 57-Jährige vergangene Woche. Er werde Mark Zuckerberg und Sheryl Sandberg bei der Suche nach einem Nachfolger unterstützen und zumindest bis dahin als Berater in der Firma bleiben. Der Harvard-Law-School-Absolvent war seit Mai 2008 bei Facebook tätig. bp

Oberammergauer Passionsspiele

Regisseur Stückl erneut für Einsatz gegen Antisemitismus geehrt

»Christian Stückl hat bewiesen, dass ein Einzelner Großes bewirken kann«, heißt es in der Laudatio

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Veranstalter beenden Zusammenarbeit mit Nizar

Bei einem Auftritt machte der Comedian Witze über Juden und die Schoa. Das hat nun mehrere Ausladungen zur Folge

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»Die documenta verharmlost Terror«

Das algerische Frauenkollektiv hat in Kassel den Antisemitismus-Vorwurf zurückgewiesen. Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Volker Beck, verurteilt vor Ort die Darstellungen

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documenta: Roth räumt erstmals eigene Fehler ein

Kulturstaatsministerin: »Mir ist bewusst, dass es nicht reicht, wenn ich sage: Ich konnte nicht mehr tun«

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Judenhass

documenta-Künstler: Hakennasen-Darstellung kein Antisemitismus

Jüngst kritisierte Bilder wurden mit Erklärung versehen. DIG-Präsident Beck: »Die Kontextualisierung erklärt nichts. Es ist und bleibt eine antisemitische Ikonographie«

 09.08.2022 Aktualisiert

Nachruf

Filmgröße, Sängerin, Kämpferin

Das Filmmusical »Grease« machte Olivia Newton-John zum Superstar. In den letzten Jahren machte sie mit ihrem Kampf gegen Krebs von sich reden. Nun ist sie mit 73 Jahren gestorben

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Käsebrot statt Kantine: Ab in die Rente!

Mit 64 Jahren, da fängt das Leben an: Unsere langjährige Kollegin Heide Sobotka verabschiedet sich aus der Redaktion

von Heide Sobotka  08.08.2022

85. Geburtstag

Dem Zeitgeist vorangesegelt

»Marathon Man«, »Tootsie«, »Kramer gegen Kramer« – Dustin Hoffmann ist einer der erfolgreichsten Charakterdarsteller Hollywoods. Der Durchbruch kam erst mit 30 Jahren, in der Rolle des Antihelden

von Birgit Roschy  08.08.2022

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»Vielschichtig und anregend«

Zur Halbzeit der Weltkunstausstellung hat das documenta-Forum Bilanz gezogen

 08.08.2022