Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Yotam Ottolenghi Foto: Stephan Pramme

Yotam Ottolenghi hat eine große Fangemeinde, das ist nichts Neues. Aber dass dem israelischen Koch auch eine Facebook-Gruppe ge­widmet ist, vielleicht schon. Darüber berichtete die britische Zeitung »Jewish News«. Die geschlossene Gruppe heißt »The Yotam Ottolenghi-Inspired Cooking Housewives«, hat laut Jewish News mehr als 7000 Mitglieder und postet Beiträge über Ottolenghis Restaurants und Rezepte. Lecker!

Billy Joel gibt gerne Konzerte in Deutschland. Das sagte der Musiker in einem Interview mit dem »Stern«. »Deutschland ist einer der Orte, wo ich am liebsten spiele. Ich habe einen deutschen Halbbruder, Alexander, der in Hamburg lebt. Er ist Operndirigent. Ich lernte ihn erst als erwachsener Mann kennen. Heute stehen wir uns sehr nahe.« Joel habe sich aber auch mit der Geschichte seines Großvaters befasst. Karl Joel hatte ein Textilunternehmen in Nürnberg, das im Zuge der »Arisierung« von Josef Neckermann übernommen wurde.

Jeff Goldblum hat am vergangenen Freitag in der Graham Norton Show für seinen neuen Film Jurassic World: Das gefallene Königreich geworben. Dabei erzählte er – für ihn – lustige Anek­doten von seinen Kindern. So sage sein kleiner Sohn manchmal Sätze wie: »Noch nie in meinem Leben habe ich so leckere Eierkuchen gegessen.« Goldblum findet es urkomisch, wenn ein knapp Zweijähriger wie ein älterer Mann redet.

Jessica Mulroney oder besser gesagt, ihre drei Kinder haben bei der königlichen Hochzeit von Prince Harry und Meghan Markle, nun Duke und Duchess of Sussex, einige Blicke auf sich gezogen. Denn die siebenjährigen Zwillinge Brian und John zählten gemeinsam mit ihrer vierjährigen Schwester Ivy zu den Blumenkindern. Jessica Mulroney, die mit dem kanadischen Fernsehmoderator Ben Mulroney verheiratet ist, gilt als beste Freundin von Meghan Markle. Die Enddreißigerin arbeitet als Stylistin und stammt aus einer bekannten Unternehmerfamilie in Quebec. kat

Muttertag

Moja Mama!

Die jiddische Mamme ist Motiv in etlichen Witzen. Dabei ist sie ist so viel mehr. Eine Würdigung aus der Perspektive eines Sohnes

von Jan Feldmann  08.05.2026

Kulturkolumne

Heißt David demnächst »Dschihad«?

Warum Michelangelo heute nie den Goldenen Löwen der Kunstbiennale-Jury von Venedig bekommen hätte

von Ayala Goldmann  08.05.2026

Meinung

LMU München: Ein Abschiedsbrief an meine geliebte Alma Mater

Ein Liebesbrief aus Enttäuschung an eine Universität, die sich selbst zu verlieren droht

von Guy Katz  08.05.2026

Meinung

Warum Erwin Rommel kein Vorbild für die Bundeswehr sein kann

Der Mythos vom ritterlichen »Wüstenfuchs« überlagert bis heute die wahre Geschichte hinter dem Nazi-General. Umso dringender ist eine Beschäftigung mit seiner Biografie

von Benjamin Ortmeyer  07.05.2026

Kino

Historiendrama: »Andor Hirsch« - Ein jüdischer Junge im Nachkriegs-Ungarn

»Andor Hirsch« ist ein Historiendrama um einen jüdischen Jungen, der im Ungarn der 1950er Jahre mitten in den Nachwehen des gescheiterten Volksaufstands in eine Identitätskrise gerät - als er erfährt, wer sein Vater ist

von Kira Taszman  07.05.2026

Zahl der Woche

60 bis 75 Minuten

Fun Facts und Wissenswertes

 07.05.2026

Satire

Wie die Jüdische Allgemeine in 80 Jahren entsteht

Die KI braucht keinen Urlaub und macht nie Fehler: Eine Vorausschau

von Ralf Balke  07.05.2026

Redaktion

Die Menschen hinter der Jüdischen Allgemeinen

Wer textet und redigiert, gestaltet, illustriert und organisiert heute die Jüdische Allgemeine? 18 Menschen, neun Ressorts – wir stellen uns vor

 07.05.2026

Presse

Laut und deutlich

Jüdische Zeitungen verstanden sich stets als Stimme ihrer Leserschaft. Daran hat sich auch in Deutschland bis heute wenig geändert

von Philipp Lenhard  07.05.2026