Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Gute Besserung, Lena Dunham! Foto: imago

Lena Dunham musste sich aus dem Krankenhaus bei ihren Fans melden. Die Girls-Regisseurin postete auf ihrem Instagram-Account ein Selfie im Krankenbett. Offenbar, so schrieb sie, habe es Komplikationen nach ihrer jüngsten Endometriose-Operation gegeben. Dunham, die an der chronischen Krankheit leidet, erinnerte damit an all die Frauen, die trotz Schmerzen tagtäglich ihren Job machen müssten, sich um andere Menschen kümmerten, wenn sie kaum Zeit hätten, für sich selbst zu sorgen. Zuspruch kam nicht nur von Tausenden Fans, auch ihre Kollegin Gwyneth Paltrow wünschte ihr gute Besserung.

Hugo Egon Balder ist, so glaubt er, noch nie im Leben schwarzgefahren. Das sagte er in einem Interview mit PLUS, dem Magazin der Berliner Verkehrsbetriebe. »Ich sage auch meinen Kindern: Lasst es bleiben! Ich möchte es nicht ein einziges Mal erleben, dass ihr dabei erwischt werdet! Sind sie auch nicht«, sagte der Schauspieler und Sänger auf die Frage nach dem Song »Schwarzfahrn« aus dem Jahr 1982. Außerdem wünschte sich Balder, dass die Berliner cooler wären: »Mir fehlt an Berlin ein wenig die Lässigkeit.«

Ivanka Trump hat vor Kurzem ein Buch veröffentlicht. In Women Who Work schreibt die sogenannte First Daughter darüber, wie es für berufstätige Frauen in der Arbeitswelt läuft. Falls Sie sich wie viele andere fragen, woher sie das weiß: Trump war vor ihrer Beratertätigkeit für den Präsidenten Geschäftsfrau und kann als dreifache Mutter zudem noch über ihre Work-Life-Balance berichten. Im Wahlkampf wäre sie zum Beispiel gern immer etwas früher aufgewacht, um zu meditieren. Nicht einmal eine Massage hat sie sich gegönnt. Stress pur!

Natalie Portman dreht offenbar wieder. Portman, die zuletzt in Eine Geschichte von Liebe und Finsternis Regie führte, hatte für ihr neues Projekt einen Drehtag in London eingelegt. Und wie könnte es anders sein: Es regnete. »Daily Mail« veröffentlichte ein Foto von ihr im übergroßen Mantel und mit schulterlangen Haaren. kat

Die Träger des Georg-Stefan-Troller-Preises 2026

Frankfurt am Main

Auszeichnung für Journalisten und Buchautoren

Der Georg-Stefan-Troller-Preis für die Berichterstattung über jüdisches Leben wurde erstmals verliehen. Mit Mascha Malburg und Joshua Schultheis sind auch zwei JA-Journalisten unter den Ausgezeichneten

 11.10.2026

Frankfurt am Main

Friedenspreis des Deutschen Buchhandels an Philippe Sands überreicht

Der Völkerrechtsanwalt forderte in seiner Rede ein Ende angeblicher »Debattenbeschränkungen« in Deutschland

 11.10.2026

Julia Franck

»Sie liebt, aber sie wird nicht geliebt«

Die Schriftstellerin über ihre literarische Biografie der Jüdin Baladine Klossowska und den Dichter Rainer Maria Rilke

von Knut Elstermann  11.10.2026

Aufgegabelt

Rote Bete mit Tahini

Rezepte und Leckeres

 11.10.2026

Forum

Leserbriefe

Kommentare und Meinungen zu aktuellen Texten der Jüdischen Allgemeinen

 10.10.2026

Geheimnisse & Geständnisse

Plotkes

Klatsch und Tratsch aus der jüdischen Welt

 10.10.2026

Kino

Ich habe »Naza« gesehen, und es ist ein übles Stück Propaganda

Es ist erschreckend zu sehen, wie große Teile der Filmwelt sich gerade selbst zu nützlichen Idioten der Hamas degradieren, indem sie ihr von Lügen und Blut getränktes Narrativ übernehmen

von Philipp Peyman Engel  10.10.2026

Berlin

733 Tage, 2 Stunden und 35 Minuten

Eine Ausstellung im Paul-Löbe-Haus erzählt von Verlust, Hoffnung und bleibenden Folgen in der Zeit zwischen dem 7. Oktober und dem Abkommen zur Freilassung der Geiseln

von Pascal Beck  09.10.2026

Essay

Drei Jahre nach dem 7. Oktober: Die Grenzen universitärer Selbstgewissheit

Antisemitismus ist an Universitäten längst kein Ausnahmeproblem mehr. Drei Jahre nach dem 7. Oktober stellt sich deshalb eine unangenehmere Frage: Was haben Universitäten über sich selbst gelernt?

von Frederek Musall  09.10.2026