Geheinisse & Geständnisse

Plotkes

Mark Zuckerberg ist laut Vanity Fair der wirtschaftlich einflussreichste Amerikaner. Der 26 Jahre alte Facebook-Gründer führt die Liste der »100 Neuen Moguln« an, die das Magazin in seiner Oktoberausgabe veröffentlichen wird. Andere jüdische Angehörige des »Neuen Establishments« sind die Google-Chefs Larry Page und Sergey Brin (Platz 3) und Twitter-Kreativdirektor Isaac »Biz« Stone (Platz 9). Die ältere Generation vertritt auf Rang 7 der New Yorker Bürgermeister und Selfmade-Milliardär Michael Bloomberg.

esti Ginzburg sollte das nächste Bond-Girl werden, meint Joel Schumacher. Der Regisseur, der einst Demi Moore entdeckte, hat mit Ginzburg gerade seinen neuen Film Twelve gedreht, ein in New York angesiedeltes Drogendrama. Das israelische Model spielt darin trotz fehlender Schauspielerfahrung eine Hauptrolle. Für Ginzburg spricht laut Schumacher nicht zuletzt ihr abgeleisteter Wehrdienst in der Zahal: »Die Welt braucht eine gut aussehende Blondine, die wirklich schießen kann.«

michael douglas glaubt, dass er den Krebs besiegen wird. Bei dem Schauspieler war vor vier Wochen ein Kehlkopftumor diagnostiziert worden. Douglas, dessen neuer Film Wall Street: Geld schläft nicht am 24. September in den US-Kinos anlaufen wird, hat eine Chemo- und Strahlentherapie begonnen. Seine Heilungschancen schätzt der 65-Jährige auf 80 Prozent.

dita von teese musste, obwohl nicht jüdisch, antisemitische Beschimpfungen über sich ergehen lassen. Die Erotikdarstellerin (Spezialität: Striptease in einem überdimensionalen Champagnerkelch) und Ex von Rocker Marilyn Manson hatte beim Auszug aus ihrer Wohnung die Kaution zurückverlangt. Ihr Vermieter reagierte mit einem Brief, in dem er unter anderem schrieb: »Ihr Juden saugt der Welt das Blut aus.« Von Teese hat Strafantrag gestellt. ja

Meinung

Antisemitische Verschwörungen, Holocaust-Relativierung, Täter-Opfer-Umkehr: Der Fall Samir

Der Schweizer Regisseur möchte öffentlich über seine wirren Thesen diskutieren. Doch bei Menschenhass hört der Dialog auf

von Philipp Peyman Engel  22.04.2024

Essay

Was der Satz »Nächstes Jahr in Jerusalem« bedeutet

Eine Erklärung von Alfred Bodenheimer

von Alfred Bodenheimer  22.04.2024

Sehen!

Moses als Netflix-Hit

Das »ins­pirierende« Dokudrama ist so übertrieben, dass es unabsichtlich lustig wird

von Sophie Albers Ben Chamo  22.04.2024

Immanuel Kant

Aufklärer mit Ressentiments

Obwohl sein Antisemitismus bekannt war, hat in der jüdischen Religionsphilosophie der Moderne kein Autor mehr Wirkung entfaltet

von Christoph Schulte  21.04.2024

TV

Bärbel Schäfer moderiert neuen »Notruf«

Die Autorin hofft, dass die Sendung auch den »echten Helden ein wenig Respekt« verschaffen kann

von Jonas-Erik Schmidt  21.04.2024

KZ-Gedenkstätten-Besuche

Pflicht oder Freiwilligkeit?

Die Zeitung »Welt« hat gefragt, wie man Jugendliche an die Thematik heranführen sollte

 21.04.2024

Memoir

Überlebenskampf und Neuanfang

Von Berlin über Sibirien, Teheran und Tel Aviv nach England: Der Journalist Daniel Finkelstein erzählt die Geschichte seiner Familie

von Alexander Kluy  21.04.2024

Glosse

Der Rest der Welt

Nur nicht selbst beteiligen oder Tipps für den Mietwagen in Israel

von Ayala Goldmann  20.04.2024

Frankfurt am Main

Bildungsstätte Anne Frank zeigt Chancen und Risiken von KI

Mit einem neuen Sammelband will sich die Institution gegen Diskriminierung im digitalen Raum stellen

von Greta Hüllmann  19.04.2024